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Vermittlervereinigung setzt Bafin unter Druck

18.07.2016 – Beratung_Rainer Sturm_pixelioNach einem Bafin-Bericht zur Bedeckungssituation deutscher Versicherern können drei Akteure die Solvency-II-Kriterien nicht erfüllen. In einem offenen Brief wird die Finanzaufsicht von der Vereinigung zum Schutz von Anlage- und Versicherungsvermittlern (VSAV) nun aufgefordert, die betroffenen Gesellschaften öffentlich zu nennen. VSAV-Vorstand Ralf Werner Barth will daraus eine haftungssichere Beratung ableiten.

Hintergrund der Forderung ist, dass Vermittler, Makler und Berater im Sinne des Verbraucherschutzes, aber auch aus eigenem Haftungsinteresse heraus, wissen müssten, um welche Gesellschaften es sich handelt. „Wir erwarten, dass in Zeiten zurecht eingeforderter Transparenz in der Finanzberatung sich gerade die Bafin in solchen Angelegenheiten als transparent erweist“, sagt Barth.

In ihrem Brief fragt die Vermittlervereinigung zudem, bis wann die drei Versicherer die Missstände beseitigt haben müssten und wie die Bafin darüber zu informieren ist. Auch wenn es sich um eine quantitative Berichterstattung der Aufsicht handele, seien elementare qualitative Informationen wie Namen bei Verstößen gegen Solvency II bekanntzugeben.

Zudem müsste die Vertriebsbranche bei der Produktauswahl Solvency-II-Risiken erkennen können, um daraus eine haftungssichere Beratung abzuleiten. (vwh/mst)

Bild: Rainer Sturm/ Pixelio

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