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Umdeckungsbedarf wegen Brexit?

27.06.2016 – Der Maklerpool Blau Direkt prüft aktuell, inwieweit sich durch den Brexit Umdeckungsbedarf ergibt. “Wir klären nun erst einmal in Ruhe welche Versicherer inwieweit betroffen sind”, erklärt Chefeinkäufer Lars Drückhammer. “Manche Versicherer, die man im ersten Moment wähnt, sind in Irland ansässig und vom Brexit gar nicht betroffen. Wir stellen alle Informationen für unsere Partner zusammen.”

Der Leiter der Maklerbetreuung des Lübecker Maklerpools nimmt den ersten Wind aus den Segeln und weist auf die Übergangsfrist von zwei Jahren für den EU-Austritt hin “Das ist viel Zeit, um die notwendigen Verhandlungen mit Großbritannien zu führen”, sagt Sebastian Plaza. “Sollten die scheitern, können entsprechende Risiken immer noch umgedeckt werden. Nun geht es erstmal darum, Kunden vor übereilten Entscheidungen zu bewahren.”

Der Brexit wird laut Einschätzung von Blau Direkt auch für die Versicherungswirtschaft weitreichende Konsequenzen haben: zahlreiche Versicherer wie Standard Life oder Clerical Medical seien in Frage gestellt seien. Konsequenzen drohen demnach auch in anderen Bereichen: zahlreiche deutsche Fondspolicenanbieter haben Ihr Fondsmanagement teils über London durchführen lassen. Gerade in der Sachversicherung erwartet man Auswirkungen. Für viele Spezialversicherungen wurden die Risiken mit Hilfe von Lloyds oder Hiscox versichert. (vwh/ku)

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