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Tracking-Studie: Jeder Dritte würde Gesundsdaten an Krankenversicherer weitergeben

21.01.2015 – trackinEtwa jeder Dritte (32 Prozent) kann sich grundsätzlich vorstellen, gesundheits- und fitnessbezogene Daten zu messen und mit der Krankenversicherung zu teilen, um dadurch Vorteile zu erhalten. Für 39 Prozent kommt das allerdings nicht in Frage. Dies geht aus der aktuellen Studie „Quantified Health“ des Marktforschungsinstituts YouGov hervor, für die insgesamt rund 1.000 Personen im Dezember 2014 repräsentativ befragt wurden.

Im Vergleich zu Sportartikelherstellern oder Internetunternehmen haben Verbraucher das größte Vertrauen in Gesundheits-Apps von Krankenkassen. Immerhin sieben Prozent nutzen Gesundheits-Apps von einer Krankenkasse bzw. eines -versicherers. Für die Übermittlung der Daten an die Krankenkasse oder -versicherung werden am häufigsten Beitragsersparnisse oder Gutscheine für privatärztliche Leistungen gewünscht.

Allerdings: Die Mehrheit (73 Prozent) hätte Sorge, dass bei einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes plötzlich mehr als vorher für die Krankenversicherung bezahlt werden müsste. Aber auch das Thema Datenschutz beschäftigt die Befragten: So glauben rund drei Viertel (81 Prozent), dass die einmal erfassten Daten auch für andere Zwecke verwendet werden.

Bereits schon jetzt haben 41 Prozent mindestens eine Gesundheits-App auf ihrem Smartphone installiert, drei Viertel (75 Prozent) von ihnen nutzen diese sogar. Die hauptsächlichen Gründe für die selbstständige Messung von Körperfunktionen sehen die Verbraucher darin, einen Überblick über das eigene Verhalten, eine höhere Verhaltenskontrolle und ein schnelleres Feedback vom eigenen Körper zu erhalten. (vwh)

Bild: Studienscreenshot. (Quelle: Yougov)

Link: Kurzversion/Studiendesign (Erscheint im Februar 2015) (PDF)

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