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Testimonials: Vertriebsförderung mit Blamagegefahr

28.04.2014 – peter-endres-150Claus Hipp, Wolfgang Grupp, Marcel D’Avis – für manch Prominenten Firmeneigner oder Abteilungschef wurde der Ausflug in die Werbung zum Abenteuer. Peter M. Endres, dem einstigen Vorstandsvorsitzenden der Ergo Direkt scheinen diverse Werbespots nicht geschadet zu haben.

“Die Blamagegefahr überwiegt oft die Authenzität”, stellt Marketingprofessor Claas Christian Germelmann zu diversen vertriebsfördernden Maßnahmen sogenannter Testimonials im Handelsblatt fest. Shitstorms und weiterer Ärger auf sozialen Medien drohen, wenn Manager persönlich für ihre Produkte Flagge zeigen. Einer der ersten, die davon ein Lied singen können, war Valensina-Erfinder Rolf H. Dittmeyer, dem eine Punk-Band Anfang der Neunziger den Song “Tötet Onkel Dittmeyer” gewidmet hat.

Endres indes habe Slapstick-Elemente wie die “Privatpatientenbrille” oder eine Zeitreisemaschine im Ergo-Direkt Versuchslabor mitgemacht, und: Sein Name war nicht direkt in den Werbespots erschienen. Echter Manager, aber inkognito, lautete das damalige Gebot. Viele, so erzählt Endres, hätten ihn für einen Schauspieler gehalten. (ku/vwh)

Foto: “Wir machen’s einfach”, lautete das werbetechnische Credo von Peter M. Endres – hier mit “Privatpatientenbrille” – als er noch Vorstandsvorsitzender bei Ergo Direkt war. (Quelle: youtube)

Link: Ergo-Direkt Webespot mit Peter M. Endres (Youtube-Clip)

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