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Softfair-Chef kritisiert die GDV-Cloud

14.12.2015 – Brauch_SoftfairSoftfair-Chef Matthias Brauch fordert, die Geschäftsprozesse zwischen Maklern und Versicherern über einen neutralen Anbieter abzuwickeln. Derzeit läuft das über die Trusted German Insurance Cloud, die direkt beim GDV angesiedelt ist. Auch die Maklerverbände empfehlen das. Für Brauch ist das eine „verkehrte Welt“.

„Jemand der eigentlich im Lager des Endkunden steht, wie die Interessenverbände der freien Vermittler, setzt für Geschäftsprozesse auf eine Plattform, die ausschließlich von den Versicherern betrieben wird“, kritisiert Softfair-Geschäftsführer Matthias Brauch in der aktuellen Ausgabe von Value. „Ich befürworte ausdrücklich eine einheitliche Authentifizierung an einer zentralen Stelle, das würde aber Vieles erleichtern.“ Doch die Erfassung müsste einer neutralen Organisation vorbehalten bleiben oder einer Organisation, an der beide Seiten – Makler und Versicherer – gleichermaßen auf Augenhöhe beteiligt seien.

Der Übergang zum papierlosen Büro findet jetzt auch bei Maklern statt. „In fünf, spätestens zehn Jahren werden wir das im Versicherungsbereich erreicht haben“, sagt Brauch in Value. Er findet es paradox, dass es bei einem Produkt, bei dem nichts angefasst werde, noch keine durchgängige digitalen Prozesse gebe. „Es muss prinzipiell möglich sein, ein komplexes, aber virtuelles Produkt komplett digital zu verarbeiten.“ Auch dem Endkunden mache es nach seinen Erfahrungen schon lange nichts mehr aus, virtuell abzuschließen. (ba)

Bild: Matthias Brauch, Geschäftsführer der Softfair GmbH. (Quelle: Softfair)

Value – Das Beratermagazin. Die neue Ausgabe erscheint am Dienstag, 15.12.

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