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SDK: Mit Maklern mehr Schlagkraft im Vertrieb

14.10.2016 – Timo_Holland_SDKDie Süddeutsche Krankenversicherung (SDK) will sich verstärkt bundesweit im Maklermarkt positionieren, wie Vertriebsvorstand Timo Holland exklusiv im Gespräch mit VWheute verdeutlichte. Die Zusammenarbeit mit freien Vermittlern stelle ein kontinuierliches, nachhaltiges Wachstum sicher und ergänze die eigene Vertriebsorganisation auf ideale Weise. Was die SDK von den Maklern erwartet, erfahren Sie im Interview.

VWheute: Warum wollen Sie verstärkt ins Maklergeschäft einsteigen?

Timo Holland: Der immer enger werdende Markt in der privaten Krankenversicherung macht eine Neupositionierung in Richtung freie Vermittler notwendig. Erforderlich ist vor allem, eine breitere Makleranbindung zu erreichen. Bisher haben wir uns zu sehr auf wenige freie Vermittler konzentriert, aber auch deren Potenziale unzureichend genutzt.

VWheute: Im Maklermarkt herrschen eigene Gesetze. Sind Sie darauf vorbreitet?

Timo Holland: Wir sind dabei, unsere derzeitige Organisation auf einen breit aufgestellten, schlagkräftigen Maklervertrieb auszurichten. Dazu gehören die Schaffung klarer Schnittstellen in der Verwaltung sowie die Einrichtung zielgenauer Steuerungsinstrumente sowie eine optimale dezentrale und zentrale Betreuung. Wir bereiten uns jetzt darauf vor, die Makler optimal und auf deren Ansprüche hin betreuen zu können.

VWheute: Was erwarten Sie sich vom Geschäft mit Maklern?

Timo Holland: Ich gehe davon aus, dass wir den Neugeschäftsanteil des SDK-Maklervertriebs durch dessen geschärfte Neuausrichtung weiter steigern können. Schon heute beträgt der Anteil am Neugeschäft zwischen 25 und 30 Prozent. Das bedeutet also viel Luft nach oben. Ziel ist es, diesen Anteil weiter auf bis zu 50 Prozent zu steigern. Die SDK wird von Maklern schon heute als gut bewertet und gerne an die Kunden empfohlen.

VWheute: Makler legen Wert auf guten Service, Flexibilität der Angebote und exzellente Betreuung. Wie steht es damit?

Timo Holland: Wir haben immer wieder positive Bewertungen der Makler aufgrund unserer Servicestärke, Transparenz und Zuverlässigkeit erhalten. Darauf bauen wir auf. Wir haben den Anspruch, zu jeder Zeit einen exzellenten Kundenservice zu bieten. Wir können auch im Bereich der Krankenversicherungs-Zusatztarife bei den Merkmalen, die Maklern aktuell besonders wichtig sind und worauf sie besonderen Wert legen, punkten. Wir sind ebenso stolz auf unsere Ergänzungsangebote, mit denen die teilweise großen Lücken in der gesetzlichen Krankenversicherung gefüllt werden können.

VWheute: Wie läuft das Geschäft in diesem Jahr?

Timo Holland: Gerade in unserem Jubiläumsjahr zum 90. Bestehen können wir in einem stabilen Marktumfeld unseren Wachstumskurs fortsetzen. Wir sind mit dem bisherigen Verlauf in 2016 zufrieden.

VWheute: Sie bezeichnen Ihr Unternehmen als Pionier in der Betrieblichen Krankenversicherung. Was bieten Sie da?

Timo Holland: Zufrieden sind wir auch mit der Entwicklung im Bereich der betrieblichen Krankenversicherung (bKV), einem wesentlichen Wachstumsfaktor und interessanten Geschäftsfeld auch für den Maklerbereich. Die SDK, einer der Vorreiter im Firmengeschäft, hat nunmehr einen bKV-Bestand von über 2.300 Gruppenverträgen mit rund 120.000 Versicherten. Damit bestätigt sich die Erkenntnis, dass Firmeninhaber am Thema Gesundheit nicht mehr vorbei kommen.

VWheute: Sie haben Ihren eigenen Vertrieb umgebaut. Mit Erfolg?

Timo Holland: Für den schärfer werdenden Wettbewerb brauchen wir eine moderne, zukunftsorientierte Vertriebsstruktur, um den Anforderungen an umfassende und faire Kundenberatung noch stärker als bisher gerecht zu werden. Unsere Strukturveränderungen im Außendienst greifen und erweisen sich trotz vieler Unkenrufe als absolut richtig. Der Restrukturierungsprozess in der eigenen Ausschließlichkeitsorganisation ist inzwischen nahezu abgeschlossen. Mit unserer verstärkt dezentralen Ausrichtung mit zehn Regionaldirektionen in Bayern und Baden-Württemberg rückt der SDK-Vertrieb noch näher an die Kunden.

VWheute: Sie arbeiten auf der Produktseite in der SDK Lebensversicherung mit anderen Versicherern zusammen. Warum das?

Timo Holland: Parallel zu der vertrieblichen Ausrichtung investieren wir in passgenaue Produktlösungen und Finanzdienstleistungen. Schwerpunkt der Zusammenarbeit mit den Lebensversicherungs-Unternehmen Ideal, Stuttgarter und Basler sind kapitalbildende Produkte in allen gängigen Varianten. Damit erhalten unsere Vertriebspartner die Möglichkeit, ihren Kunden in der Vorsorgeberatung ein diversifiziertes und qualitativ hochwertiges Produktportfolio in allen drei Schichten der Altersvorsorge anzubieten. Nunmehr verfügen wir über eine komplette Angebotspalette in der Lebensversicherung, was dem Vertrieb zusätzliche Chancen ermöglicht.

VWheute: Und bei der SDK Allgemeine?

Timo Holland: Die SDK Allgemeine bietet zurzeit ausschließlich Unfallversicherungen als Ergänzung zum Krankenversicherungsangebot an. Auch hier sehen wir für uns zusätzlichen geschäftlichen Aufwind durch die Vermittlung von Wohngebäude-, Rechtsschutz-, Haftpflicht- und Hausratversicherungen. Der Kieler Assekuradeur Domcura ist der führende Anbieter von privaten und gewerblichen Premium-Deckungskonzepten.

Das Gespräch für VWheute führte Wolfgang Otte

Bild: Timo Holland. (Quelle: SDK)

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