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R+V bietet Versicherungsschutz gegen Verstöße beim Mindestlohngesetz

14.08.2015 – Schwarzarbeit - quelle r und vImmer häufiger durchkämmen Zöllner die Betriebe auf der Suche nach unterbezahlten Mitarbeitern. Werden sie fündig, drohen den Unternehmern Bußgelder bis zu 500.000 Euro, hohe Nachforderungen von Lohnzahlungen und Sozialkassenbeiträgen und ein Verlust der Gewerbeerlaubnis. Für diese Fälle bietet R+V eine Police an.

Unangemeldete Kontrollen zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes (MiLoG) sorgen auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen zunehmend für Aufsehen. Ein hohes Risiko ist die Auftraggeberhaftung. Denn laut Gesetz haftet der Auftraggeber wie ein Bürge dafür, dass auch die von ihm beauftragten Subunternehmer den Mindestlohn von 8,50 Euro brutto pro Stunde zahlen. Halten sich diese nicht daran, können zu gering entlohnte Arbeitnehmer die Differenz zum Mindestlohn direkt beim Auftraggeber einklagen – und dies bis zum Eintritt der dreijährigen Verjährung.

Gegen vielfältige zivilrechtliche und strafrechtliche Konsequenzen aus dem Mindestlohngesetz können Unternehmen sich absichern. Laut Pressemitteilung besteht dieser Versicherungsschutz bei der R+V aus zwei Bausteinen: Der Absicherung zivilrechtlicher Ansprüche nach dem Mindestlohngesetz und dem MiLoG-Rechtsschutz. Erstere betrifft die Auftraggeberhaftung und kann im Rahmen der R+V-ProfiPolice WKV plus, der R+V-VermögensschutzPolice oder der Kautionsversicherung erfolgen. Der Beitrag orientiert sich jeweils an der gewählten Versicherungssumme.

Beim MiLoG-Rechtsschutz richtet sich der Beitrag dagegen nach der Unternehmensgröße. Diese Absicherung umfasst den Arbeits-Rechtsschutz zur Abwehr unberechtigter Forderungen durch eigene Angestellte und Arbeitnehmer der Subunternehmer. (vwh/dg)

Bildquelle: R+V

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