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Regionalklassen: In Tübingen wird’s teurer

05.09.2014 – autobahn-stau-150Wegen der starken Hagelschläge im vergangenen Jahr rutscht Tübingen in den neuen Regionalklassen um drei Stufen nach oben. Betroffen sind auch andere Kreise in Baden-Württemberg. Trotzdem bleibt Bayern in der Unfallstatistik der Versicherer weiter an der Spitze.

In den neuen Regionalklassen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rutschen Tübingen, Reutlingen und der Zollernalbkreis gleich um drei Klassen höher. In der Teilkasko fahren die Schwaben jetzt in den Klassen sieben (Reutlingen), acht (Tübingen) und zehn (Zollernalb). Die höchste und damit teuerste Teilkasko-Klasse ist (theoretisch) 16. Auch in der Vollkaskoversicherung wird es für die Württemberger teurer. Grund dafür sind die verheerenden Hagelschläge im vergangenen Jahr. Sie haben nicht nur an Häusern für erhebliche Schäden gesorgt.

Bundesweit rutschen 12 Prozent der Kreise in eine höhere Regionalklasse, 13 Prozent profitieren von einer niedrigeren Regionalklasse. Wie stark sich die Regionalklasse auf die Prämie auswirkt, rechnet der Internetmakler Check24 vor. Für einen Dacia Sandero sind in Münster 413 Euro Jahresprämie für Teilkaskoschutz zu bezahlen, im Ostallgäu 653 Euro. Die teuersten Regionen in der Kfz-Versicherung finden sich in Bayern. Das gilt für Vollkasko, Teilkasko und zum Teil auch für die Kfz-Haftpflicht. Der Grund ist nicht allein das Fahrverhalten der Bajuwaren, sondern auch das Schadenpotenzial: Die Autos im reichen Bayern sind dicker und teurer als in Ostfriesland oder in der Uckermark. Auch die Unwettergefahr ist am Alpenrand überdurchschnittlich hoch. (ba)

Bild: Die meisten Regionen können ihren Status erhalten. (Quelle: vwh)

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