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Rechtsschutz-Prämien steigen um bis zu 12,5 Prozent

17.08.2016 – Gerecht_by_Thorben Wengert_pixelioDie Rechtsschutzversicherer dürfen zum 1. Oktober weitere Bestandsverträge um bis zu fünf bzw. 12,5 Prozent verteuern. Nach Empfehlung des Treuhänders dürfen die Beiträge für Verkehrs-, Fahrer- und Privat-Rechtsschutz, denen die Allgemeinen Rechtsschutz-Bedingungen (ARB) 81 zugrunde liegen, bis zu 12,5 Prozent angehoben werden. Konkret betrifft das Verträge nach den §§ 21, 22 und 23 ARB 81.

Dieser Anhebungssatz gilt auch für Verträge mit Selbstbeteiligung im Verkehrs- und Fahrer-Rechtsschutz (§§ 21 und 22) nach ARB ab 94. Um bis zu fünf Prozent dürfen Verträge ohne Selbstbeteiligung im Bereich Verkehrs- und Fahrer-Rechtsschutz sowie Kompaktangebote für Selbstständige (§§ 21, 22 und 28) nach ARB ab 94 verteuert werden.

Bei den Verträgen mit Selbstbeteiligung dürfen die Prämiensätze um bis zu fünf Prozent für Kompaktangebote für private Haushalte sowie Landwirtschafts- und Verkehrs-Rechtsschutz (§§ 26 und 27) nach ARB ab 94.

Für die Verteuerung gilt die Tarifobergrenze. Das heißt, der Beitrag darf den zum Anpassungszeitpunkt geltenden Tarifbeitrag des Versicherers für das Neu- und Ersatzgeschäft nicht übersteigen. (lie)

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

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