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“Quastenflosser der Versicherungsbranche”

10.06.2016 – “Versicherer der Weltmeere”, “Quastenflosser der Versicherungsbranche” oder “Relikte der Urzeit”. Die Tradition der Assekuradeure reicht über 300 Jahre zurück. Erstmals erwähnt wurden diese bereits 1677 in einer Erklärung des Hamburger Senats. 1797 wurde der “Verein Hamburger Assecuradeure” gegründet. Weil sie Kleingeschäft vereinfachen, erleben die Assekuradeure derzeit eine Renaisance.

Gewerberechtlich gesehen sind Assekuradeure Mehrfachvertreter, die für Versicherungsunternehmen tätig werden. Diese arbeiten mit
Maklern zusammen und vermitteln ihre Produkte nicht direkt an den Endkunden. Ein Beispiel ist die Domcura mit rund gut 260 Mitarbeitern am Standort Kiel, die mit über 5.000 Maklern, Mehrfachagenten und Finanzdienstleistern sowie Maklerpools und Versicherungsportalen kooperiert (siehe DOSSIER).

Seit 2015 gehört gehört sie zur MLP-Gruppe. Der Finanzvertrieb MLP, der bisher sein Geld vor allem in der Personenversicherung machte, reagiert damit auf die Entwicklung in der Branche, in der die Lebens- und Krankenversicherung schwächelt und die Sachversicherung ein größeres Gewicht bekommt.

Assekuradeure konzentrieren sich meist auf das Sachversicherungsgeschäft. Bei der Domcura standen Privatkundenprodukte im Vordergrund, nun will man auch Angebote für gewerbliche Kunden machen. Insgesamt hat die Domcura ein Beitragsaufkommen in Komposit von rund 180 Mio. Euro. Sie hat 700.000 Verträge in eigener Verwaltung und arbeitet mit zwölf Risikoträgern zusammen. (vwh/sgk)

Lesen Sie mehr zu den neuen Geschäftspotenzialen der Assekuradeure in Kürze in der neuen Ausgabe des Beratermagazins Value.

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