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Provisionsabgaben: VSAV warnt Vermittler vor unüberlegtem Umgang mit Verbot

10.12.2014 – Barth_VSAVDie Vereinigung zum Schutz für Anlage- und Versicherungsvermittler (VSAV) warnt die Berater und Vermittler vor einem unüberlegten Umgang mit dem Provisionsabgabeverbot. Das Gesetz sei zwar in der alltäglichen Praxis weitgehend ausgehebelt, sollte die allgemeine Rechtsprechung das Provisionsabgabeverbot aber wiederbeleben, drohen den betroffenen Vermittlern auch rückwirkend empfindliche Sanktionen.

Das Provisionsabgabeverbot nimmt Vermittlern allerdings die Möglichkeit, wie in anderen Branchen über eine flexible Preisgestaltung Wettbewerbsvorteile zu erzielen und trägt aufgrund der fehlenden Kostentransparenz bei Lebensversicherungen zum anhaltend schlechten Image der Versicherungsvermittlung bei, sagt die Vereinigung zum Schutz für Anlage- und Versicherungsvermittler (VSAV) in einer Pressemitteilung.

„Seit dem Urteil des Frankfurter Verwaltungsgerichtes aus dem Jahre 2011 haben wir einen Schwebezustand. Deshalb spricht die BaFin bei Verstößen derzeit keine Sanktionen aus. Kommt sie aber eines Tages bei ihrer seither laufenden Gesetzesprüfung zu dem Ergebnis, dass das Provisionsabgabeverbot fortbestehen soll, dann bekommen viele tausend Berater ein ernsthaftes Problem. Denn offiziell gilt das Provisionsabgabeverbot derzeit weiter”, erklärte jüngst VSAV Anwalt Jochen Strohmeyer.

VSAV-Vorstand Ralf Werner Barth sagt: „Es ist ein Unding, dass Berater und Vermittler über einen solch langen Zeitraum im Unklaren gelassen werden, ob das Provisionsabgabeverbot nun gilt oder nicht.“ Daher unterstützt der VSAV die gleichlautende Forderung nach Klarheit durch den GDV. (vwh/ku)

Bild: VSAV-Vorstand Ralf Werner Barth. (Quelle: VSAV)

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