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Provisionen in der Lebensversicherung sinken

18.12.2015 – Im Jahr 2014 sind marktweit die Abschlusskosten von knapp fünf auf 5,3 Mrd. Euro gestiegen. Doch das lag an dem guten Neugeschäft, heißt es in der neuen Ausgabe von Value. Die Abschlusskostenquote sank im Markt von 29 auf 28,6 Promille. 2004 waren es noch 33,5 Promille gewesen.

Zurich und Inter haben im Jahr 2014 ihre Provisionen stark zusammengestrichen, aber auch die Neue Leben, die Debeka, die Württembergische und die R+V haben gesenkt. Deutlich mehr zahlte hingegen die Continentale für das Lebensversicherungsgeschäft. Die Abschlusskostenquote stieg dort von 23,7 auf 28,3 Promille. Die Dortmunder waren nicht die einzigen, bei denen die Abschlusskosten stiegen. Auch bei der Nürnberger (32,9 statt 28,1 Promille), der LV 1871 (28,6 statt 26,6), der Alten Leipziger, Gothaer, bei der LVM, Ergo, Barmenia gab es etwas mehr. Allerdings liegen die Abschlusskosten bei all diesen Unternehmen unter dem Durchschnitt.

Inzwischen dürften so gut wie alle Lebensversicherer die Provisionen in der Lebensversicherung dem LVRG angepasst haben. Axa, Swiss Life und Nürnberger passen ihre Vergütungen in gewissen Produktgruppen im Jahr 2017 an. Nach Angaben aus der Courtageampel des Maklerpools Jung, DMS&Cie. wird das LVRG beispielsweise bei der A&A Superfondspolice der Axa erst 2017 umgesetzt, ebenso wie bei den Fondstarifen und Biometrieprodukten der Nürnberger. Die Swiss Life passt bei Biometrie und bei der Metall- und Klinikrente ebenfalls erst 2017 an. (ba)

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