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Profikicker brauchen Spezialpolicen

21.05.2014 – ProfikickerDass Fußballprofis ganz spezielle Angestellte sind, macht sich auch beim Versicherungsschutz bemerkbar. Es gibt keine Standardpolicen für Profikicker. Ein Versorgungswerk bietet Absicherung in Sachen betrieblicher Altersvorsorge.

Für viele ist Fußballprofi ein Traumjob, doch ein Bundesligaspieler kann seinen Beruf bis zum Karriereende im Durchschnitt nur 12,5 Jahre ausüben. Das Beispiel Unfallversicherung macht die Besonderheiten der Profi-Policen deutlich: Eine Spielunfähigkeitsversicherung zahlt im Schadensfall eine Einmal-Kapitalleistung aus. Die Summe kann sich durchaus in Millionenhöhe bewegen. Je nach individuellem Risiko des Spielers und vereinbarter Schadenssumme bewegt sich der Versicherungsbeitrag im vier- bis fünfstelligen Bereich pro Jahr. Je nach Anbieter wird der Vertrag entweder nach drei Jahren Laufzeit neu kalkuliert und der Beitrag an die neue Risikosituation angepasst oder aber der Vertrag wird jährlich automatisch verlängert.

“Zur Absicherung der Risiken ihres Berufes stehen Vertragsspielern fast ausschließlich Spezialpolicen zur Verfügung, an deren Kalkulation sich nur wenige Gesellschaften herantrauen“, sagt Christian Schmeckmann vom Finanz- und Vermögensberater MLP und Betreuer des DFB-VDV-Versorgungswerks: “Ob Invaliditäts-, Unfall- oder Krankentagegeldversicherung – bei jedem Vertrag kalkulieren darauf spezialisierte Gesellschaften mit einem wesentlich größeren Verletzungsrisiko für die Profifußballer. Daraus folgen erheblich höhere Prämien. „Versicherer beziehen in die Tarifkalkulation Faktoren ein wie Alter, Verletzungshistorie und Ligazugehörigkeit.“

Begleitet von MLP haben der DFB und die Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VDV) 1999 das verbandsübergreifende DFB-VDV Versorgungswerk gegründet und bieten Vertragsspielern spezielle Lösungen der betrieblichen Altersvorsorge. Neben Sonderkonditionen ist es im Versorgungswerk möglich, den Vertrag bei einem Wechsel zu einem anderen deutschen Verein mitzunehmen. (vwh)

Foto: Ist die Luft raus, springt bei Karriereende unter Umständen die Spielunfähigkeitsversicherung ein. (Quelle: Kurt Michel/ pixelio)

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