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Produktauswahl muss objektiviert werden

09.02.2015 – value_cover_01Die Hamburger Gesellschaft Ascore will mit einem Scoring-System Produktbewertungen nachvollziehbar machen, heißt es in der Erstausgabe von VALUE. „Ratingagenturen bewerten Unternehmen nach Beauftragung“, sagt Ascore-Geschäftsführerin Ellen Ludwig im Interview mit dem Beratermagazin. „Das lehnen wir ab.“

Die Hamburger Gesellschaft ermöglicht mit „Score-Punkten“ eine nachvollziehbare und transparente Bewertung von Unternehmen und Produkten. Ascore gehört zur Hälfte der Geschäftsführerin Ludwig. Weitere 50 Prozent hält die Makler-Holding Barakiel.

Die Anbindung an die Barakiel-Gruppe bietet vor allem Kosten-Vorteile durch die Kooperation im administrativen Bereich, erläutert Ludwig. Die Hamburger haben Ascore im Jahr 2004 zunächst zu Eigenzwecken gegründet. Jetzt sind alle Vertriebsunternehmen der Gruppe und deren Makler normale Lizenznehmer. Sie nutzen die Software ohne jegliche Bevorzugung, sagt Ludwig. Insgesamt 1.200 Makler arbeiten bei der Produktauswahl mit dem Scoring-System. Die Lizenzgebühren bewegen sich pro Sparte monatlich im unteren zweistelligen Euro-Bereich.

Ascore arbeitet nach dem „Trichterprinzip“: Durch die Verbindung des Unternehmenscoring mit dem Produktscoring kann man eine Art Trichter erzeugen und so den Umfang der in Frage kommenden Gesellschaften und Produkte reduzieren. (ba)

Value befasst sich in seiner Erstausgabe außerdem mit dem Bewegungsmangel der Deutschen, mit Beratungsprogrammen und den Folgen des LVRG.

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