Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Poweleit: Provisions-Debatte hat fachliche Mängel

23.04.2014 – poweleit-74“Die nötige Regulierungskapazität muss auch bei sturmfreiem Wetter in der Agentur vorgehalten und bezahlt werden”, sagt Manfred Poweleit (Map-Report). Wenn Provisionen in der Versicherungswirtschaft thematisiert werden, stellt der Experte vor allen Dingen eins fest: “Die Debatte hat fachliche Mängel.”

Während der neue oberste Verbraucherschützer Klaus Müller gar ein Provisionsverbot fordert, wendet Manfred Poweleit ein, dass betriebswirtschaftliche Studien des BVK regelmäßig belegen würden, dass selbständige Versicherungskaufleute lediglich 25 Prozent aus Abschlüssen, den Rest aus laufenden Provisionen bestreiten. “Wer Kunden hochwertig beraten und betreuen will, muss davon auskömmlich leben können. Generelle Kürzungen von laufenden Provisionen können nicht im Sinne des Verbrauchers sein.” Die Honorarberatung biete im überigen keine Alternative. “Offensichtlich sind viele Verbraucher nicht bereit und/oder nicht in der Lage, für anständige Versicherungsberatung auskömmliche Honorare zu bezahlen.” Andernfalls gäbe es wohl mehr als 274 Honorarberater.

“Weitere Regulierung, so sie sinnvoll sein sollte”, schließt Poweleit die aktuelle Ausgabe des Map-Fax, “funktioniert nur, wenn die Regulierer und ihre Medienpartner wissen, wie Versicherung geht.” (vwh)

Foto: Manfred Poweleit (Map-Report) wendet sich gegen ein generelles Provisionsverbot. (Quelle: Map-Report)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

Abo | Shop | Magazin | Verlag | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten