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PKV wird immunisiert gegen demografischen Wandel

04.06.2014 – shauktat“Die PKV bleibt langfristig, auch nach dem Unisex-Urteil des EuGH, die bessere Alternative”, erklärt Dominik Shaukat, Vertriebsleiter bei SLP in Hamburg in einem Gastbeitrag für das Magazin Versicherungsvertrieb:

Nach dem Unisex-Urteil des Europäischen Gerichtshofs hat die Einführung der Unisex-Tarife die Private Krankenversicherung deutlich verteuert. Trotzdem bleibt die PKV langfristig die bessere Alternative. Mit der Festlegung eines Mindeststandards ist der Leistungskatalog grundlegend verbessert worden. Nahezu alle Unternehmen verzichten jetzt auf Billigtarife. Auch die Herabsetzung des Rechnungszinses auf 2,75 Prozent hat zu deutlich höheren Beiträgen geführt und damit den Beitragsabstand zur GKV verringert. Spätestens ab 2015/2016 wird sich dies aber wieder ändern. Dafür ist neben der Kürzung des Bundeszuschusses für die GKV insbesondere die demografische Veränderung maßgeblich verantwortlich. Es ist damit zu rechnen, dass die Höchstbeiträge zur GKV einschließlich Pflegepflichtversicherung Größenordnungen von über 750 Euro monatlich erreichen werden. Bei all dem Hick-Hack in der Gesundheitspolitik gerät in Vergessenheit, dass die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ein massives Demografieproblem hat. Die Gesundheitsleistungen für einen Menschen steigen mit zunehmendem Alter stark an. Eine 80-jährige Person hat etwa das zehnfache an medizinischem Aufwand einer 30-jährigen. Die demografische Entwicklung führt aber zu einer erheblichen Alterung der Bevölkerung. Es ist unvermeidlich, dass die Beiträge in der GKV auch ohne Kosteninflation permanent steigen werden.

Weil aber die Portemonnaies der Bürger nicht endlos strapazierbar sind, ist mit weiteren Leistungskürzungen zu rechnen. Dabei ist rückblickend festzuhalten, dass der Beitragssatz der GKV trotz permanenter Leistungskürzungen in zahlreichen Strukturreformen seit 1972 von 8,2 Prozent kontinuierlich auf jetzt 15,5 Prozent des Brutto-Gehalts gestiegen ist.
Anders als die GKV kann die PKV durch den Einsatz der in den letzten 20 Jahren entwickelten Finanzierungsinstrumente (Kapitaldeckungsverfahren, Einführung des Zehn-Prozent-Zuschlags, Zinsgutschriften, Einsatz freier RfB-Mittel sowie unternehmensindividuelle Beitragsentlastungstarife) überproportionale Beitragssteigerungen im Alter mildern. Das System beginnt allmählich seine Wirkung zu entfalten und immunisiert die PKV langfristig gegen den demografischen Wandel. Die PKV ist damit weiterhin eine beitrags- und leistungsmäßig attraktive Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung. Ein Vergleich zeigt, dass ein hochwertiger PKV-Schutz mit geringen Selbstbehalten weit unter dem Beitragsniveau der gesetzlichen Krankenversicherung liegt, und das bei wesentlich umfangreicheren Leistungen. Und die sind in der PKV garantiert.

Foto: Dominik Shaukat zeigt die Stärken der PKV auf. (Quelle: VV)

Link: Aktuelle Ausgabe Versicherungsvertrieb (Heft 3/14)

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