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OVB verschiebt Pläne zur Expansion in Russland

27.03.2014 – rentmeister_ovb_foto_mstIm abgelaufenen Geschäftsjahr verbuchte der Finanzdienstleister OVB ein stabiles Ergebnis. Wie schon in der Vergangenheit profitierte die Gesellschaft von ihrer internationalen Positionierung. Ein künftiges Engagement auf dem russischen Markt schließt das Unternehmen trotz gegenwärtiger politischer Spannungen nicht aus.

„In Russland befinden wir uns in Startposition, die sich momentan etwas verschiebt“, erklärt Michael Rentmeister, Vorstandsvorsitzender der OVB, auf dem Jahrespressegespräch 2014. „Überlegungen eines Markteintritts setzen wir weiterhin fort.“ Produktanbieter seien in Russland zwar vorhanden, doch müsse das Geschäftsmodell zunächst betriebswirtschaftlich platziert werden. „Der Transport von Know-how spielt eine große Rolle. Auf anderen Märkten muss man andere Themenstellungen berücksichtigen“, sagt der CEO.

Ein relevantes Erfolgskriterium für den osteuropäischen Markt besteht darin, spezifische Produkte gezielt anzubieten. Das Portfolio ist entscheidend. „Insgesamt ist das Bewusstsein in Osteuropa gestiegen, dass der Staat nicht alles richten kann“, so Rentmeister. Das Interesse der Bürger reduziert sich momentan überwiegend auf sachwertorientierte Produkte. Dass Kompositversicherungen in Osteuropa nur sequenziell abgeschlossen werden, birgt nach Aussagen des OVB-Chefs enormes Entwicklungspotenzial. Strategisch arbeitet das Unternehmen in Kooperation mit international tätigen Versicherungspartnern an neuen Deckungskonzepten und Bündelprodukten.

In Deutschland sind die Gesamtvertriebsprovisionen der OVB im Jahr 2013 um 4,6 Prozent auf 204,8 Mio. Euro zurückgegangen. Negative Währungseffekte in Höhe von 2,3 Mio. Euro beeinflussten das Geschäft. Das operative Ergebnis blieb mit 10,2 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr stabil.

Link: DOSSIER

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