Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Online-Portale: Auch nach Aus von Transparo ein Modell

05.05.2014 – dabrock-150Das Vergleichsportal autoversicherung.de bleibt im Markt. Nach dem Aus von Transparo bezieht Geschäftsführerin Evelyn Dabrock Stellung zum Geschäftsmodell.

“Unabhängige Vergleichsportale, die Transparenz und Überblick schaffen, haben nicht nur eine wichtige Funktion für die Verbraucher, sie haben auch eine Zukunft”, erklärt Evelyn Dabrock. Auch Transparenz sei dabei wichtig: Auf der Homepage werde deutlich kommuniziert, was der Abschluss eines Kfz-Versicherungsvertrages an Provision kostet.

Das Credo von autoversicherung.de, das der Sparkassen DirektVersicherung gehört sei dabei, den Verbraucher unverbindlich und anonym zum richtigen Angebot zu führen. So beziehe man auch Tarife von Versicherern mit in die Vergleiche ein, mit denen man keine Kooperationsvereinbarung habe.

Wie steht man aber zum Rennen in Sachen für Search Engine Marketing? Ein Klick für das Stichwort “online-Autoversicherung”  kostet bei Google-Adwords schon einmal über 10 Euro. Für “Autoversicherung” rechnet der Keyword-Planner gleich einen CPC (Cost per Klick) von knapp 22 Euro. Für 50 Klicks werden 1.000 Euro täglich fällig.

Verständlich, dass man bei autoversicherung.de lieber auf höchste Werbebudgets verzichtet. Dabrock: “Wir setzen auf Mund-zu-Mund-Propaganda, haben dadurch eine bessere Ertragssituation, die auch den Verbrauchern zu Gute kommt.” (vwh/ ku)

Foto: Evelyn Dabrock, Geschäftsführerin des Online-Portals autoversicherung.de hält das Modell Online-Vergleich für zukunftsfähig (Quelle: bf21.com)

Links: BVK-Chef: Online-Portale nicht objektiv (Tagesreport, 05.05.2014), Transparo geht vom Netz (Tagesreport, 24.04.2014)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

Abo | Shop | Magazin | Verlag | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten