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Öko-Investments: Euphorie weicht Katzenjammer

14.07.2015 – Oeko_fotoliaGrüne Kapitalanlagen haben eine magische Anziehungskraft auf Menschen, die emotional investieren und wenig von Finanzen verstehen. Eine ganze Heerschaar fragwürdiger Geschäftsleute macht sich das zunutze. Die Öko-Investments sind zur Spielwiese von Anlegeranwälten heruntergekommen.

“Die Euphorie, die das außerbörsliche Segment bei Öko- Investoren vor über zehn Jahren geweckt hat, ist inzwischen bei manchen Anlegern in einen Katzenjammer umgeschlagen”, schreiben Max Deml und Holger Blisse.

Seit 1990 veröffentlichen die beiden Wiener ein Praxishandbuch “Grünes Geld”. “Da es später manchmal zu juristischen Auseinandersetzungen mit den Initiatoren kommen kann, empfiehlt es sich für Anleger, neben dem Prospekt auch alle anderen schriftlichen Unterlagen, die für die Anlageentscheidung wichtig sind, aufzubewahren”, schreiben sie.

Prokon (Onshore Wind), Solar Millenium (Solar), Green Planet (Teakholz), Windreich (Offshore Wind) sind nur die bekanntesten Fälle, bei denen Investoren das Nachsehen hatten. Aktuell steht der Windparkentwickler PNE Wind unter Druck, Teak Holz International ist ins Gerede gekommen, weil man nach einer Inventur nur halb so viele Bäume in Costa Rica gefunden hatte, wie eigentlich bilanziert. MBB Clean Energy lässt Investoren auf Zinszahlungen warten. (ba)

Bildquelle: Fotolia

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Szenario: Grüne Blase. Öko zieht. Wer über kein Spezialwissen verfügt, sollte die Finger von Öko-Investments lassen, in Value 3/15. (Einzelbeitrag 3,81 Euro)

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