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Nutzung von Kundendaten: Eine Frage der Ethik?

20.08.2015 – claudia-hilker-150Mit den Wearables und Gesundheits-Apps stehen die Versicherer derzeit massiv in der Kritik von Bundesärztekammer und Bundesverband der Verbraucherzentralen, schreibt Claudia Hilker, Inhaberin von Hilker Consulting, in einem aktuellen Blogbeitrag. Im Mittelpunkt der Kritik: die Rolle der Ethik im Umgang mit den Daten.

Während Sammeln von Kundendaten wird im digitalen Zeitalter immer einfacher wird, wird die ethische Behandlung von Kundendaten zu einem immer wichtigeren Thema im Zeitalter der Digitalisierung. Denn der Missbrauch im Datenschutz führt automatisch zum Vertrauensbruch, lautet eine zentrale Aussage der Studie.

Dabei definieren die Autoren fünf grundlegende Prinzipien für eine ethische Nutzung von Kundendaten durch unternehmen:

  1. Beidseitiger Nutzen: Sowohl Kunden als auch Unternehmen müssen einen positiven Nutzen aus der Nutzung der Daten ziehen.
  2. Progressive Nutzung: Unternehmen sollten bei der Erhebung von Daten auf möglichst wenig Daten zugreifen und dafür den größten Kundennutzen durch die stetige Weiterentwicklung der Produkte ziehen.
  3. Nachhaltigkeit: Die Erkenntnisse aus der Datennutzung sollten möglichst langfristig sein.
  4. Respekt: der Umgang mit Kundendaten sollte so transparent wie möglich vonstatten gehen, um dem Kunden einen bestmöglichen Einblick in die Erhebung und Nutzung dieser Daten zu ermöglichen.
  5. Fairness: Mit der Nutzung der Daten sollten die Privatsphäre von Kunden nicht verletzt und dass die Persönlichkeitsrechte des Kunden nicht angegriffen werden. (vwh/td)

Link: Blogbeitrag: Big Data & Wearables: Versicherungen in der Kritik

Bild: Claudia Hilker, Inhaberin von Hilker Consulting, einer Unternehmensberatung für Internet-Marketing-Kommunikation (Quelle: Hilker)

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