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Nürnberger schließt Versorgungslücke beim Pflegetagegeld

13.05.2015 – nurnbergerIn Deutschland leben rund 2,6 Millionen pflegebedürftige Menschen – Tendenz steigend. Mit zwei Pflegestärkungsgesetzen will die Politik deren Situation und die der Angehörigen verbessern. Doch private Vorsorge wird angesichts von hohen Kosten unabdingbar bleiben. Das Nürnberger Pflegetagegeld schließt die Versorgungslücke.

Mit einem Tagegeld der Nürnberger Krankenversicherung AG lässt sich der benötigte Tagessatz in jeder Pflegestufe individuell festlegen. So bietet der Tarif PTF Sicherheit bei Pflege zu Hause oder im Heim: Der Versicherte erhält in jedem Fall den vereinbarten Betrag. Wer nicht daheim gepflegt werden kann, schließt die Versorgungslücke für die vollstationäre Unterbringung im Heim mit dem Tagegeld PTS. Natürlich können die Pflegetagegeldtarife mit dem geförderten Tarif NPV kombiniert werden.

In den Bedingungen der Tagegeldtarife ist geregelt, dass Versicherte bei Gesetzesänderungen ohne erneute Gesundheitsprüfung in einen neuen Pflegetarif wechseln können. Dies ist im Hinblick auf die Gesetzesänderungen im Rahmen der Pflegestärkungsgesetze von Bedeutung.

Mit dem Pflegestärkungsgesetz, das Anfang 2015 in Kraft getreten ist, wurden die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung ausgeweitet und die Zahl der Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen erhöht. Im Rahmen des zweiten Pflegestärkungsgesetzes, das noch in dieser Wahlperiode verabschiedet werden soll, wird der Begriff der Pflegebedürftigkeit neu definiert und ein geändertes Begutachtungsverfahren eingeführt. Damit wird die Unterscheidung zwischen Personen mit körperlichen Einschränkungen und Demenzkranken wegfallen und der individuelle Unterstützungsbedarf im Mittelpunkt stehen.

Die verbesserten Leistungen können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass gerade bei einer vollstationären Unterbringung in einem Heim nach Abzug der Kassenleistung ein hoher Eigenanteil von 1.700 Euro und mehr bleibt. Deshalb ist die private Absicherung des Pflegerisikos nach wie vor sehr wichtig. (vwh)

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