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Maklerpools halten nicht viel vom GDV-Kodex

17.04.2015 – Steigende administrative und prozessuale Anforderungen, Margendruck sowie Regelungen zum Kostenausweis werden die Geschäftsmodelle der Maklerpools verändern, heißt es in einem Gastbeitrag der V.E.R.S. Leipzig GmbH in der neuen Ausgabe von Value. Beim Beitritt zu einem Verhaltenskodex sind die Maklerpools zurückhaltend. Nur wenige wollen sich dem Verhaltenskodex des GDV anschließen. Allenfalls kämen der Kodex des BVK (“Ehrbarer Kaufmann”), des Votum-Verbands und der AfW-Kodex in Frage.

Lediglich 34 Prozent der Pool-Geschäftsführer gehen von einem positiven Einfluss des GDV-Verhaltenskodex auf die Qualität der Vertriebspartner aus, heißt es in einer neuen Studie der V.E.R.S. Leipzig GmbH, die in der neuen Ausgabe von Value vorgestellt wird. Der Kodex werde von der Mehrheit der Makler bereits heute gelebt, so oder so ähnlich, argumentieren die Maklerpools.

Die Einführung der Weiterbildungsinitiative “gut beraten” unterstützen hingegen fast drei Viertel der Pools. Über die Hälfte der Unternehmen ist überzeugt, dass sich die Initiative positiv auf die Beratungsqualität auswirken wird. Gleichwohl äußerten auch einige Pool-Geschäftsführer Kritik an “gut beraten”. Vor allem der bürokratische Aufwand und die fehlende Leistungsprüfung stoßen den Pool-Chefs sauer auf. In der V.E.R.S.-Studie wurden Kennzahlen aus den Geschäftsberichten analysiert, die Aussagen zur Marktposition und Solvenz der teilgenommenen Maklerpools erlauben. (ba)

Lesen Sie mehr in der neuen Ausgabe des Beratermagazins Value (02/15).

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