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Livestreaming via Twitter will gelernt sein

12.05.2015 – twitter_logo_150Der mediale Instrumentenkasten der digitalen Welt wird täglich reichhaltiger und differenzierter: Bekannte Medien neu kombiniert bieten neue Marketingansätze. Doch nicht immer funktioniert ein neues Modell auf Anhieb, wie ein Kaffeemaschinen-Importeur jetzt leidvoll erfahren musste. Ein Lehrstück auch mit Signalcharakter für die Versicherungswirtschaft.

Um Werbung für Kaffeemaschinen, Kaffeekonsum und Kaffee-Events zu ventilieren kombinierte der Lavazza Importeur Editho Twitter mit die Streamingapp Periscope und einem Gewinnspiel.

Gesucht war der “Held im Büro”. Dazu sollten die Teilnehmer an einem bestimmten Tag zwischen 12:50 und 13:00 Uhr die meisten Herzchen über Periscope senden. Die App erlaubt, durch Tippen des Screens Herzchen abzugeben, wenn ihnen ein Live-Beitrag gefällt. Also streamte die Marketingabteilung von Editho live über Periscope und auf Twitter. Alle Nutzer, die die Periscope-App auf dem mobilen Endgerät installiert hatten, konnten Herzchen senden.

Eigentlich war man mit der Resonanz ganz zufrieden, der virale Effekt zog allerdings überwiegend Nutzer aus den Vereinigten Staaten von Amerika an, dem Hauptverbreitungsgebiet von Periscope aber eben nicht von Editho. Zudem war der Account nur für diese Aktion eingerichtet worden. Besser wäre es gewesen, einen mit vielen Followern bestehenden Kanal zu nutzen und den viralen Effekt mittels Geoblocking zu begrenzen.

Die vollständige Fallstudie unter beigefügtem Link. (vwh)

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