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Lebenszyklusfonds versprechen Sicherheit ohne Garantien

07.05.2015 – Stenger_FidelityVon Martin Stenger, Fidelity Worldwide. Lebenszyklusmodelle bringen auch Vorteile für den Berater mit sich. Denn die Umschichtung der Assetklassen innerhalb des Fonds wird automatisch vorgenommen. Schließlich orientiert sich die Allokation der Fonds am Endzeitpunkt, also am Rentenbeginn.

Der Vermittler muss kein ausgewiesener Investmentexperte für jede Anlageklasse sein, sondern kann sich in der Beratung ganz auf die Bedürfnisse des Kunden konzentrieren und auf dessen Ziele eingehen – beispielsweise was die Auszahlungsphase angeht.

Bislang werden Lebenszykluskonzepte vor allem in der betrieblichen Altersvorsorge eingesetzt. Bei Privatanlegern und Beratern sind Lebenszyklusfonds dagegen noch häufig nicht auf dem Radar. Lebenszyklusfonds geben Sicherheit, wenn auch keine Garantien. Die Rendite ist deutlich höher als bei Lebensversicherungsprodukten.

Die Kapitalanlage des Lebenszyklusmodells orientiert sich am Lebensalter des Anlegers, aus dem sich die Anlagedauer – meist bis zum Rentenbeginn – ableitet. Das heißt: Je weiter in der Zukunft der gewünschte Renteneintritt liegt, desto stärker investiert der Fonds in wachstumsorientierte Anlagen, vor allem Aktien. Je näher der Renteneintritt kommt, desto stärker mischt der Fondsmanager schwankungsarme Anlagen bei, wie Anleihen und zum Ende hin Geldmarktpapiere.

In Lebenszyklusfonds ist ein dynamisches “Ablaufmanagement” integriert. Dabei besteht kein Cash-Lock-Risiko wie bei klassischen Fondspolicen.

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Link: Expert: Sicher in Rente gehen. Martin Stenger erläutert Details von Lebenszyklusfonds in der Altersvorsorge, in Value 2/15 (Einzelartikel zu 3,81 Euro)

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