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Lebensversicherer im Leistungscheck

30.11.2016 – reiner_will_assekurataIn einer Untersuchung ist die Rating-Agentur Assekurata der Frage nachgegangen, wie es unter den extrem niedrigen Zinsen um die Ertragskraft der Lebensversicherer bestellt ist und wie viel Ertragspuffer sie zur Erfüllung ihrer garantierten Leistungsverpflichtungen noch aufweisen. Die Kölner Analysten haben 75 deutsche Lebensversicherer dem “EKG-Check” unterzogen. Die Ergebnisse fallen unterschiedlich aus.

“Der EKG-Check ist dabei nicht nur sinnbildlich zu verstehen, sondern steht für den Begriff Ertragskraft-Garantie-Check”, erläutert Lars Heermann, Bereichsleiter Analyse und Bewertung bei der Assekurata Assekuranz Rating-Agentur GmbH. Der Autor der Untersuchung ergänzt: “Für die Studie haben wir einige neue Kennzahlen und Auswertungen entwickelt, die in üblichen Marktvergleichen bislang praktisch nicht verwendet werden, für die Einordnung der Anbieter im aktuellen Branchenumfeld aber eine hohe Aussagekraft haben.”

Beim EKG-Profil werden die definierte Ertragskraft als auch die bestehenden Rechnungszinsanforderungen einheitlich an der Deckungsrückstellung als Bezugsgröße relativiert und in ein Koordinatensystem für die einzelnen Lebensversicherungsgesellschaften überführt. Von Vorteil ist jeweils eine Position möglichst weit links oben, da diese auf eine geringe Rechnungszinsanforderung (links) und eine insgesamt hohe Ertragskraft (oben) hindeutet. Im Folgenden sehen sie die nach Prämieneinnahmen zehn größten Lebensversicherer in der Grafik von Assekurata (BIG 10):

Ertragskraft-Garantie-(EKG-)Profil für die “BIG 10″-Anbieter (Quelle Assekurata):

Assekurata 1

Assekurata 2

(vwh/mv)

Grafiken: Assekurata

Bild: Reiner Will, Geschäftsführer Assekurata (Quelle: Assekurata)

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