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Kunden scheuen vor digitalen Angeboten zurück

16.12.2016 – Beratung_FotoliaJeder zweite Versicherungskunde bevorzugt trotz digitaler Angebote die persönliche Beratung im Büro des Vermittlers (51 Prozent) oder in den eigenen vier Wänden (49 Prozent). Lediglich sieben Prozent können sich laut einer aktuellen Umfrage von YouGov eine Beratung via Chat vorstellen. Fünf Prozent wären zum Co-Browsing bereit, jeweils vier Prozent sind für eine Beratung über Smartphone-Apps und Skype offen.

Unter den jungen Befragten findet die Beratung über Chat oder Smartphone-Apps mit 14 bzw. elf Prozent hingegen einen wesentlich höheren Anklang, konstatiert YouGov. Wenn es um die Kundenzufriedenheit der letzten Beratung geht, zeigte sich jeder zweite Versicherungskunde (51 Prozent) damit zufrieden. Aber: Während überdurchschnittlich viele Kunden von Maklern und Vertretern (62 bzw. 61 Prozent) mit der Beratung zufrieden sind, liegen die Vergleichswerte für Bankkunden (35 Prozent) und Direktkunden (27 Prozent) deutlich darunter.

“Die persönliche Beratung bleibt auf absehbare Zeit weiterhin die wichtigste Beratungsform. Die Erfahrung mit neuen Beratungsformen hat sich in den letzten vier Jahren nur geringfügig erhöht”, betont Christoph Müller, Senior Consultant Reports bei YouGov. “Versicherungskunden sollten aber weiterhin verstärkt für die Beratung über Neue Medien sensibilisiert werden, denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Digitalisierung im Bereich der Finanzberatung Einzug erhält. Zudem ist die Beratung über digitale Kanäle deutlich effizienter”, ergänzt der Experte. (vwh/td)

Bildquelle: Fotolia

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