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Kunden lehnen Honorarberatung mehrheitlich ab

24.03.2015 – joachim_mueller_allianz“Wir haben keine grundsätzlichen Vorbehalte gegen die Honorarberatung als weiteres Angebot”, sagt Joachim Müller, Vorstandsvorsitzender der Allianz Beratungs- und Vertriebs AG. Dennoch werde die Honoraberatung nur von wenigen Kunden angenommen. Diese würden sich nur dann eine Beratungsleistung zahlen wollen, “wenn sie sich auch wirklich für ein Produkt entscheiden”, so Müller.

So würden besonders Verträge mit kleinen Summen durch die Honorarberatung teurer werden, kritisierte er im aktuellen Allianz-Kundenbericht. Das Beispiel Großbritannien habe gezeigt, dass Kunden mit kleineren Verträgen keine Beratung mehr erhalten. Dies könne dazu führen, “dass die Versorgung mit Versicherungsschutz – auch und gerade zu existenziellen Risiken – in der Breite der Bevölkerung leidet”, prognostizierte er weiter. Im Vereinigten Königreich wurden die Provisionen zugunsten der Honorarberatung abgeschafft.

Zudem würden sich kurzfristige Abschlusserfolge finanziell nicht dauerhaft auszahlen, da die Abschlussprovisionen der Stornohaftung unterliegen. Storniere ein Kunde einen Vertrag, müsse auch der “Vertreter seine Provision zeitanteilig zurückzahlen”, so Müller. Es lohne sich daher aus seiner sich auch finanziell, einen langjährigen und zufriedenen Kundenstamm aufzubauen. (vwh/td)

Bild: Joachim Müller (Quelle: Allianz)

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