Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Kostengrenze statt Provisionsdeckel

26.05.2014 – vdvm_jenssen_150Nach Einschätzung von Makler-Sprecher Hans-Georg Jenssen wird es zu einer Kostenbegrenzung in der Lebensversicherung kommen. Damit wäre die in GDV-Gremien angedachte Deckelung von Lebensversicherungsprovisionen vom Tisch. Eine solche Deckelung hätte Makler, Pools und Strukturvertriebe stark benachteiligt.

„Ich glaube nicht, dass es eine direkte Deckelung der Provision geben wird“, sagt Jenssen in einem Interview mit Versicherungsvertrieb. Wahrscheinlicher sei eine Deckelung der eingerechneten Abschlusskosten, glaubt der geschäftsführende Vorstand des Maklerverbandes VDVM. Er geht von einer Größenordnung von 40 Promille aus. Eine Kostenbegrenzung in der Lebensversicherung wurde von Michael Meister (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, quasi als Gegengabe für eine Neuregelung bei der Mitgabe der Bewertungsreserven in der Lebensversicherung präsentiert.

Versicherer argumentieren, dass es sich bei der Neuregelung der Bewertungsreserven nicht um ein Geschenk an die Versicherer handelt, sondern um eine sinnvolle Regelung für die Verteilung von Überschüssen. Jenssen unterstützt die Argumentation der Versicherer. „Das so genannte Rettungspaket wird zu Recht als Korrektur einer sachwidrigen Regelung zugunsten des Kollektivs angesehen“, sagt er gegenüber Versicherungsvertrieb. (ba)

Bild: Makler-Sprecher Hans-Georg Jenssen glaubt an eine Kostenbegrenzung in der Lebensversicherung. (Quelle: VDVM)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

Abo | Shop | Magazin | Verlag | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten