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Kfz-Versicherung für Gastfahrer

10.06.2016 – AUto_Unfall_Petra Bork_pixelio.deWer kennt das Dilemma nicht: In der Kfz-Versicherung hat man mit dem Versicherer einen eingeschränkten Fahrerkreis vereinbart. Jetzt müsste einmalig ein Fahrer außerhalb dieses Personenkreises das Auto fahren. Was nun? Genau für solche Situationen hat die Barmenia jetzt eine situative Versicherungslösung auf den Markt gebracht: den “Xtra-Fahrer-Schutz”.

“Situative Versicherungen schließen fehlenden Versicherungsschutz in Nischen und bieten damit einen hohen Nutzen, wenn das Angebot gut gemacht und bedarfsgerecht ist”, ist Andreas Eurich, Vorstandsvorsitzender der Barmenia überzeugt. Den Drittfahrerschutz haben die Wuppertaler zusammen mit dem Insurtech-Startup Kasko Germany entwickelt. Zielgruppe sind Kfz-Besitzer, die bei der Kfz-Haftpflicht oder Kaskoversicherung einen eingeschränkten Personenkreis von Fahrern vereinbart haben.

Wird das Fahrzeug ausnahmsweise – etwa auf dem Weg in den Urlaub – von einer Person außerhalb dieses Personenkreises gefahren, kann das im Falle eines Unfalls teuer für den Fahrzeugbesitzer werden. Der Kfz-Versicherer kann dann nämlich wegen unerlaubter Erweiterung des Fahrerkreises dem Fahrzeugbesitzer eine Vertragsstrafe in Rechnung stellen. Genau diese finanziellen Einbußen gleicht der “Xtra-Fahrer-Schutz” aus. Der eigentliche Kfz-Versicherer muss über den Abschluss des Drittfahrerschutzes nicht informiert werden, so die Barmenia. Denn sonst würde dieser den Fahrerkreis des Vertrages ändern und den Beitrag nachträglich anpassen.

Wählbar ist eine Versicherungsdauer von ein bis drei Tagen, bzw. ein bis drei Wochen. Der Versicherungsvertrag kommt mit dem Kauf zustande und endet automatisch nach 25 Tagen. Die Kunden erhalten bei Abschluss einen Aktivierungslink per E-Mail. Dieser muss vor Beginn der Fahrt des Drittfahrers aktiviert werden, erst dann ist der Versicherungsschutz wirksam.

Wie agil und flexibel solche digitalen Versicherungsprodukte sind, zeigt die kurze Entwicklungszeit von “Xtra-Fahrer-Schutz”. “Von der Idee bis zum Launch haben wir nur zwei Wochen benötigt”, berichtet Nikolaus Sühr, Gründer von Kasko. (vwh/jko)

Bildquelle: Petra Bork / pixelio.de

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