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Keine separate D&O-Police für den Aufsichtsrat

10.10.2014 – DueppeKeine separate D&O Police für den Aufsichtsrat, dafür plädiert Versicherungsmakler Claus Düppe. Die Installation einer zweiten Police von „ground up“ sei prämienseitig insgesamt teurer als die entsprechende Aufstockung des alle Organe umfassenden Konzernvertrages mittels Exzedenten.

“Das gestiegene Anforderungsprofil und die damit einhergehende Haftung für Aufsichtsräte (AR) rücken zunehmend in den Fokus”, sagt Claus Düppe, Geschäftsführer des Versicherungsmaklers Düppe Financial Lines Broking & Consulting in Frankfurt: “Separate D&OPolicen für AR sind jedoch weder dazu geeignet,einen insgesamt ausreichenden Versicherungsschutz bereit zu stellen, noch lösen sie die der D&O-Versicherung immanenten Konflikte zwischen den einzelnen versicherten Personen.”

Insbesondere in Fällen nicht ausreichender Deckungssummen im Konzernvertrag würde das Unternehmen von Beginn an zusätzlich den AR in Anspruch nehmen, um die für den vollständigen Ersatz des Schadens notwendige separate Deckungssumme ebenfalls heranzuziehen. Alternativ, so Düppe weiter, regressieren die haftenden Vorstände gemeinsam mit ihren Versicherern gegen die AR, da für diese im Konzernvertrag kein schützenswertes Interesse mehr besteht.

“Diese Gemengelage wird tendenziell zu längeren Verfahren mit einer größeren Anzahl involvierter Personen des Top-Managements führen – ein für alle Beteiligte unerwünschtes Resultat”, sagt Düppe. (vwh)

Bildquelle: vwh

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