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Kalinowski: „Cyberversicherung ist kein Freifahrtschein“

07.07.2015 – Kalinowski_AxaDer Axa-Konzern erweitert sein Produktportfolio. Ab sofort bietet der Versicherer Cyberpolicen in Verbindung mit Vermögensschadenversicherungen an. Unternehmensstrategisch richtet sich das Angebot vor allem an rechtsberatende Berufsgruppen wie Rechtsanwälte und Notare. Nach Axa-Angaben haben Hackerangriffe häufig Datenverluste, Imageschäden und Erpressung zur Folge.

„Eine Cyberversicherung ist kein Freifahrtschein für den unbesorgten Umgang mit Daten“, warnt Dirk Kalinowski, Experte für IT- und Cyberversicherungen bei der Axa. „Versicherungsnehmer sollten wöchentlich alle Daten sichern und das Backup prüfen. Auch eine aktuelle Antivirensoftware ist unverzichtbar.“

Der Cyber-Baustein für Rechtsanwälte versichert alle Berufsträger und Mitarbeiter einer Kanzlei sowie die beruflich genutzten EDV-Anlagen. Der Versicherungsschutz umfasst Eigenschäden, wie zum Beispiel Kosten zur Ermittlung des Schadenumfangs, zur Wiederherstellung von Daten und Beseitigung von Schadsoftware. Unter anderem trägt die Police auch die Kosten für Kommunikationsberatung zur Vermeidung oder Begrenzung von Reputationsschäden. Durch den Cyberversicherungsbaustein sind je Versicherungsjahr und -fall Schäden bis 100.000 Euro abgedeckt. (vwh/mst)

Bild: Dirk Kalinowski, Experte für IT- und Cyberversicherungen bei der Axa. (Quelle: Axa)

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