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Jungmakler-Netzwerk: Wir wollen Sprachrohr sein

07.11.2014 – Drei Jungmakler haben eine Netzwerk-Initiative gestartet. Sie wollen damit den Informationsaustausch mit anderen Berufskollegen fördern. VWheute-Korrespondent Wolfgang Otte sprach mit den drei Gründern Matthias Kuch von Kuch&Partner Versicherungsmakler in Limburg, Alexandra Fischer, Geschäftsführerin von Plenus Versicherungsmakler GmbH in Worms und Alexandra Kallmeier, Geschäftsführerin von Morgenroth Versicherungsmakler GmbH in Hallstadt, sowie Hans-Georg Jenssen, Geschäftsführender Vorstand des Verbandes Deutscher Versicherungs-Makler (VDVM).

VWheute: Warum sind Sie Makler/in geworden?

Kuch: Auf der Seite des Kunden stehen, funktioniert nur in unserem Berufsstand. Seine eigene Existenz aufbauen auch.

Fischer: Für mich ist das die perfekte Kombination aus Fachlichkeit, Umgang mit Menschen und Unternehmensführung. Dazu kommt die Freiheit und Flexibilität, aber auch Verantwortung der Selbständigkeit. Kein Beruf bringt für mich jeden Tag so viel Neues wie dieser.

Kallmeier:
Dieser Beruf gibt mir die Möglichkeit, unsere Kunden unabhängig beraten zu können. Ein wichtiger Grund ist für mich, dass ich mich in der Produktauswahl frei auf dem Markt bewegen kann.

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Brauchen Jungmakler ein besonderes, eigenes Netzwerk?

Kuch: Ja. Es ist notwendig, unsere Branche nachhaltig weiter zu etablieren und vor allem dem Kunden zu verdeutlichen, dass es einen qualitativ guten Nachwuchs gibt.

Fischer: Auf jeden Fall. Denn wie überall merken auch wir in unserer Branche große Unterschiede zwischen den Generationen. Die Maklerarbeit heute sieht gänzlich anders aus als vor 20-30 Jahren. Das merke ich schon, wenn ich an Gespräche und Diskussionen mit meinem Vater denke, der ebenfalls Makler war. So ist es schön, wenn man ein Netzwerk hat, in dem alle die gleiche Sprache sprechen und vor ähnlichen Problemen stehen.

Kallmeier: Junge selbstständige Menschen stehen, ob als Betriebsübernehmender oder als Neugründer, in dieser schnelllebigen Zeit großen Herausforderungen gegenüber. Um hier Schritt halten zu können ist ein Austausch auf hochwertiger Ebene sehr wichtig. Das Netzwerk soll sich unter anderem auch als Sprachrohr und Interessensvertretung der jungen Maklerschaft positionieren.

Wie sieht ihr Konzept aus?

Fischer: Wir verstehen uns als Kommunikationsplattform, wollen das Rad nicht neu erfinden und stehen unter der Schirmherrschaft des größten deutschen Verbandes der Versicherungsmakler, des VDVM. Nur so können wir es schaffen in Politik und Wirtschaft wahr genommen zu werden. Wir wollen den Austausch fördern, Qualität durch eigene Seminare schaffen und den Berufsstand des Maklers auf ein angesehenes Niveau bringen.

Was planen sie als nächstes, um als Netzwerk bekannt zu werden?

Kuch: Wir werden regionale Kreise und Treffen zum Austausch organisieren, bieten Weiterbildungen an und vernetzen uns mit den „Alten Hasen“ um Erfahrungen zu sammeln. Dank der Initiative des Jungmakler Awards und der Unterstützung durch bbg haben wir natürlich eine große Zielgruppe, die wir auf unser Netzwerk aufmerksam machen können.

Wie können sie als VDVM die Jungmakler unterstützen?

Jenssen: Die Stärke des VDVM ist sein Netzwerkcharakter. Wir bewegen uns unter Gleichen, tauschen uns aus, erhalten vielfältigste Informationen und können dadurch das eigene Unternehmen stärken. Wir müssen es nun schaffen, dass sich nicht nur die älteren, erfahrenen Makler austauschen, sondern vor dem Hintergrund der Generationenfrage auch der Makler-Nachwuchs. Gerade dieser muss das Gefühl haben, nicht allein zu sein, verbunden mit dem Wissen um die Probleme der anderen, die im Grunde auch die eigenen sind. Wir haben verschiedene Funktionsträger unseres Verbandes gebeten, Scharnier und Schnittstelle zu bilden. (wo)

Bild (von links): Alexandra Kallmeier, Matthias Kuch, Alexandra Fischer. (Quelle: Jungmakler)

Links: kuchundpartner.de, plenus-gmbh.de, morgenroth24.de

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