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Jungmakler 2014: Riesige Bandbreite durch Netzwerk

03.11.2014 – BonleitnerKaspar Bonleitner, seit dem Wochenende Träger des „Jungmakler Awards 2014“ in der Kategorie Neugründung – verliehen auf der DKM in Dortmund unter dem Motto „Die Elite von morgen“ – ist mit Leidenschaft Versicherungsmakler. VWheute-Korrespondent Wolfgang Otte sprach exklusiv mit dem stolzen Preisträger.

VWheute: Was hat Sie dazu bewegt, Versicherungsmakler zu werden?

Bonleitner:
Ich war schon immer ein Mensch, der gern mit Zahlen umgeht. Allerdings hat mir in meinen früheren rein zahlenbasierten Tätigkeiten vielfach der menschliche Kontakt gefehlt. Ich bin sehr kommunikativ, tausche mich gern aus und gebe Wissen weiter. Ich habe das Interesse entwickelt, Kleingedrucktes auch für einen Laien verständlich aufzubereiten und bewerte die Übersetzung des Fachchinesischen in eine allgemein verständliche Form als vordringliche Aufgabe. Langfristige Kundenbindungen sind für mich das wesentliche Ziel, weniger kurzfristige Vertriebserfolge. Diesen hohen Anspruch kann ich nur als Makler erfüllen, um mich mit Mandanten auch nach Jahren noch auf Augenhöhe unterhalten zu können.

Sie setzen stark auf Kooperationen und haben eine Bürogemeinschaft mit anderen Versicherungsmaklern. Was sind dafür die Gründe?

Meine Partner und ich sind in der Lage, bei einer riesigen Bandbreite an Themen jeweils Teilbereiche abzudecken, oder wir fungieren als Netzwerker. Das ist auf jeden Fall besser, als einen Bauchladen vor sich her zu schleppen. Damit gaukelt man Qualität vor, die letztlich nicht erfüllt werden kann. Ich habe mich in der Bürogemeinschaft mit Kollegen zusammengetan, die ich aus meiner früheren Vermittlertätigkeit heraus gut kenne. Wir haben verschiedene Tätigkeits- und Interessenschwerpunkte, ergänzen uns dadurch auf hervorragende Weise, sind sehr stark vernetzt, haben eine identische IT-Landschaft sowie eigene gleichlautende Prozesse in der Büro- und Verwaltungsarbeit. Unternehmensübergreifend können wir gleiche Verwaltungslevel anbieten, vor allem was Erreichbarkeit und Servicequalität betrifft. Dadurch schaffen wir eine deutlich höhere Schlagzahl bei verringerten Kosten.

Sie engagieren sich mit Social Media-Instrumenten. Was versprechen sie sich davon?

Wenn Qualität und Nutzen der Medien stimmen, sind soziale Medien in Ordnung. Die einzelnen Kanäle bieten zwangsläufig unterschiedlichste Qualitätskriterien, die sie für den Wissenstransfer liefern. Im Laufe der Jahre wird sich zeigen, welche davon wirklich brauchbare berufliche Informationen anbieten können. Für mich ist Social Media das kostengünstigste Marketinginstrument und damit unabdingbar. Gerade ein Einzelunternehmen kann mit geringstmöglichem Aufwand bei vernünftiger Qualität sinnvolle Eigenwerbung betreiben.

Aber der Abschluss sollte dann doch schon über Sie persönlich erfolgen?

Das ist sicher abhängig vom Tätigkeitsschwerpunkt jedes Maklers. Ich bin stark im IT- und Cyberrisiko-Bereich unterwegs, und kann mir daher nicht vorstellen, dass der Geschäftsführer eines größeren Online-Shops aufgrund eines Vergleichsrechners eine IT-Police im Internet abschließt.

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