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Ist eine Dread-Disease-Police eine Alternative zur BU?

25.03.2015 – Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist für viele Versicherte mittlerweile die Regel. Das Problem: sie ist nicht billig und ist auch nicht für jeden erhältlich. Die Ratingagentur Franke & Bornberg hat nun verschiedene Angebote für eine Funktionsinvaliditätsversicherung (FIV) (englisch: Dread Disease) untersucht. Das Resultat: insbesondere für Risikoberufe sind solche Policen durchaus finanzierbarer. Allerdings stecke der Teufel im Detail.

Demnach liegt die jährliche Beitragsspanne für Dread-Disease-Police zwischen 220 und 1.200 Euro. Für eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) müssten Risikoberufe wie beispielsweise Krankenschwestern, Dachdecker oder Maler mindestens 70 Euro für 1.000 Rente bezahlen. Allerdings stecke der Teufel im Detail: “Die Bedingungen sind zu unterschiedlich und damit unübersichtlich”, kritisiert Michael Wortberg von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz gegenüber dem Nachrichtenmagazin n-tv.

Als ein Beispiel nennt er den Pflegebaustein: So sehen manche Verträge schon eine volle Leistung bei Pflegestufe eins vor. Andere schreiben bei Krankheiten wie Krebs oder Multiple Sklerose monatelange Wartezeiten fest. Für Verbraucher seien die jeweiligen Konditionen schwierig nachzuvollziehen, so Wortberg.

Selbst die Versicherer empfehlen einen genauen Vergleich. Ein Punkt sei die Frage, “wie viele Einschränkungen erfüllt sein müssen, damit Leistung ausgelöst wird”, sagte Sascha Becker, Produktmanager Biometrie der Allianz Deutschland. Zudem könne ein Blick auf die Bemessung hilfreich sein. (vwh/td)

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