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Groteskes Szenario: Staatlicher Beratungsapparat

12.05.2015 – DVAG_LachHelge Lach hält es für grotesk, wenn die Politik das Provisionsverbot anstrebt, damit den Berufsstand der Vermittler vernichtet, um im Anschluss einen staatlichen Beratungsapparat aufzubauen. Als aktuelles Beispiel dient dem DVAG-Vorstand Großbritannien.

“Es mutet grotesk an, wenn durch regulatorische Maßnahmen wie das Provisionsverbot vorhandene privatwirtschaftliche Beratungsangebote und damit einhergehend ein ganzer Berufsstand vernichtet werden und stattdessen mit Steuermitteln ein staatlicher Beratungsapparat aufgebaut wird”, sagt Helge Lach, Vorstand der DVAG in seinem aktuellen Blog.

Die Kritik, dass die Provision das Übel aller Falschberatung sei und Honorarberatung das Allheilmittel, greift für ihn zu kurz.

Durch das Provisionsverbot in Großbritannien habe sich keineswegs die Beratung in der Breite verbessert. Die Anzahl der Vermittler in UK habe sich dramatisch verringert. Es mangele mittlerweile an Beratern: “Der britische Finanzminister hat nun angekündigt, mit einem millionenschweren Programm staatliche Beratungsstellen aufzubauen”, so Lach.

Bild: DVAG-Vorstand Helge Lach. (Quelle: DVAG)

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