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GDV kritisiert ITA-Studie zu Beratungsqualität

25.08.2014 – Auch der GDV kritisiert das ITA-Institut: eine für das Verbraucherministerium (BMJV) angefertigte Studie ergibt für den GDV kein realistisches Bild. Aussagen zum Versicherungsvertrieb fußen auf lediglich 48 Testkäufen – bei mehr als 240.000 Versicherungsvermittlern in Deutschland.

Der GDV unterstütze das Ansinnen, die bestehenden Regeln zum Verbraucherschutz auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und über eventuelle Verbesserungen zu diskutieren. Er wird sich deshalb auch an dem vom BMJV geplanten Symposium zur Beratungsdokumentation beteiligen.

Für gute Beratungsqualität, so der GDV in einer Stellungnahme auf der Website, stehe zum einen der Verhaltenskodex für den Vertrieb, in dem die sorgfältige Dokumentation des Beratungsgesprächs und die Aushändigung eines Protokolls bei Vertragsabschluss explizit formuliert sind. Darüber hinaus hat der Verband eine Checkliste für den Ablauf eines Beratungsgesprächs erstellt und diese seinen Mitgliedern zur Anwendung empfohlen. Mit der Initiative „gut beraten“ stelle die Branche zudem hohe Anforderungen an die Qualifikation von Versicherungsvermittlern.

Viele Schlussfolgerungen der im Juni vom ITA-Institut veröffentlichten Studie seien nicht zielführend, da sie laut GDV auf einer schwachen Datenbasis fußen.

In der vergangenen Woche war das ITA zu einer Studie für das Finanzministerium in Sachen Riesterrente kritisiert worden und hatte zu Aussagen des Handelsblatts Stellung bezogen. (vwh)

Link: Stellungnahme des GDV zur ITA-Studie “Beratungsqualität”

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