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GDV: EU-Kommission muss IDD-Richtlinie konkretisieren

26.01.2016 – Vergangene Woche haben das Europaparlament und der EU-Rat die Richtlinie für den Versicherungsvertrieb (IDD – Insurance Distribution Directive) unterzeichnet. Die EU-Mitgliedstaaten müssen die Richtlinie nun in den kommenden zwei Jahren in nationales Recht umsetzen. Aus Sicht des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) müsse die EU-Kommission den Richtlinientext nun konkretisieren, ohne die vom europäischen Gesetzgeber getroffenen grundsätzlichen Vorgaben der Richtlinie einzuschränken oder abzuändern.

Demnach seien die Vorgaben in Deutschland für allem für den provisionsbasierten Vertrieb besonders relevant, so der Branchenverband. So lasse die IDD Provisionszahlungen nur unter der Voraussetzung zu, dass die Provision nicht zu Lasten der Qualität der Dienstleistung gehe. Zudem solle die Provision keinen negativen Einfluss auf die Verpflichtung der Vermittler hat, “stets ehrlich, fair und professionell im besten Kundeninteresse zu handeln”, so der GDV weiter.

Die EU-Kommission müsse nun die Richtlinienvorgabe zum Umgang mit Interessenkonflikten bei der Vermittlung von Versicherungsanlageprodukten entsprechend konkretisieren. Demnach muss die Kommission “die Kriterien zur Bestimmung der für Kunden schädlichen Interessenkonflikte” definieren. Zudem seien entsprechende Vorgaben für die Unternehmen nötig, “wie sie Interessenkonflikte im Vertrieb erkennen und vermeiden können”, fordert der Branchenverband. (vwh/td)

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