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Franke und Bornberg analysiert BU und EU

23.05.2014 – franke-bornberg-logo-150Der Versicherungsanalyst Franke und Bornberg hat ein paralleles Produktrating zur Berufs- (BU) und Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU) veröffentlicht. Beide Produktwelten wurden einer aktuellen, marktweiten Analyse unterzogen.

Die neu aufgesetzte Bewertung von Erwerbsunfähigkeitsversicherungen folgt laut Pressemitteilung der „Wiederentdeckung“ der EU im Markt angesichts der mit stagnierenden Beständen einhergehenden zugespitzten Produktentwicklung der BU. Neben vielen Gemeinsamkeiten gibt es überraschende Unterschiede. Die Ratings werden erstmals in drei Kategorien eingeordnet. Mit den neuen Bezeichnungen „Basis“, „Komfort“ und „Komfort plus“ wird der Produktdifferenzierung im BU- und EU-Markt Rechnung getragen. Diese soll für exakte Abbildung und Transparenz bei der Analyse von Versicherungsprodukten sorgen. Insgesamt wurden damit für BU und EU mehr als 30.000 Fundstellen in den Bedingungswerken analysiert.

Zusätzlich hat Franke und Bornberg verschiedene Musterfälle für BU und EU bezogen auf die Prämienspannen im Markt untersucht. Legt man ein Eintrittsalter von 30 Jahren und eine Rentenhöhe von 1.500 Euro zu grunde, ergaben sich für einen Bankkaufmann Nettoprämien von 50 bis 106 Euro in der BU und von 37 bis 63 Euro in der EU. Für einen Tischler ergaben sich Nettoprämien von 125 bis 297 Euro in der BU und 51 bis 93 Euro in der EU. Das Ergebnis zeigt, dass für Berufe mit günstigem Risiko die Prämien für BU und EU nicht weit auseinander liegen. Das spiegelt die Tatsache, dass für diese Berufe auch das Leistungsrisiko ähnlich ist, also im Leistungsfall oft neben der Berufsunfähigkeit auch gleichzeitig Erwerbsunfähigkeit vorliegt.

Prämienspanne:
(Klicken zum Vergrößern) Grafik: Unterschiedliche Risikogruppen bedeuten unterschiedliche Prämienspannen. (Quelle: Franke&Bornberg)

Aus Risikogesichtspunkten würde eine EU für manche kaufmännischen Berufe daher durchaus nicht uninteressant sein. Bei den körperlich Tätigen stellt sich das anders dar. Hier besteht ein großer Unterschied zwischen der BU- und der EU-Prämie. Eine BU-Versicherung hätte demnach deutliche Vorteile im Leistungsfall bzw. würde viel schneller eintreten, ist aber aufgrund des hohen Preises für diese Personengruppe oft nicht finanzierbar. (vwh)

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