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Folgeprovision als Alternative

18.06.2014 – Schradin“Die Hypothese, dass eine provisionsgestützte Beratung zu einer einseitig auf den Erfolg ausgerichteten Beratung führt, findet keine empirische Stütze,“ sagt Heinrich R. Schradin, Direktor des Instituts für Versicherungswissenschaft an der Universität Köln. Als mögliche Alternative zu einer Honorarvergütung und der Abschlussprovision schlug Schradin die Vergütung durch Folgeprovisionen vor, deren Barwert sofort an den Vermittler ausgezahlt werden könne.

Es ging beim zweiten Münsterschen Vermittlerforum um richtungsweisende Diskussionen: Jens D. Sprenger, Fachanwalt für Versicherungsrecht, betrachtete Honorarvereinbarungen kritischer. Exemplarisch stellte er einen Fall vor, in dem sich ein Makler seinen Vergütungsanspruch gegen den Kunden durch Abtretung des Rückkaufwerts der Versicherung abgesichert hatte. Zusammenfassend wies er drauf hin, dass man jeden Fall “kreativer Honorarvereinbarungen” gesondert betrachten müsse.

Den zweiten thematischen Schwerpunkt bildete die “Rechtliche Behandlung von Maklerbedingungen”. Rechtsanwalt Carsten Hösker, machte deutlich, inwieweit Maklerbedingungen allgemeine Geschäftsbedingungen darstellen können. In der anschließenden Diskussion wurde klar, wie sie in Mitversicherungskonstellationen einzuordnen sind. Außerdem wurden die Anforderungen an das Aushandeln der Allgemeinen Versicherungsbedingungen erfragt. (vwh)

Foto: Dass Provision nur zu einer reinen Abschlussorientierung führt, dafür gibt es laut Heinrich R. Schradin keinen Beleg. (Quelle: Vermittlerforum Münster)

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