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FMA-Bericht der österreichischen Versicherungswirtschaft – Q1 2014

26.06.2014 – Österreichs Versicherungsunternehmen haben im 1. Quartal 2014 ein Prämienvolumen von 7,85 Mrd. Euro verbucht, was einer Steigerung um sechs Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres entspricht. Davon entfielen 5,12 Mrd. Euro (+1,36 Prozent) auf inländische Prämieneinnahmen, und 2,72 Mrd. Euro (+15,9 Prozent) auf Prämieneinnahmen österreichischer Gruppen außerhalb Österreichs. Dies geht aus dem heute von der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) veröffentlichten Bericht über das erste Quartal der österreichischen Versicherungswirtschaft hervor.

Im Hinblick auf die einzelnen Versicherungssparten war in der Lebensversicherung eine Steigerung der Prämieneinnahmen von 1,27 Prozent auf 1,78 Mrd. Euro zu beobachten. Auch in der Schaden- und Unfallversicherung (+1,17 Prozent auf  2,86 Mrd. Euro) und in der Krankenversicherung (+2,84 Prozent auf 480 Mio. Euro) stieg das Prämienvolumen leicht an. Das Finanzergebnis nahm im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 Prozent zu. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank aufgrund der Reduktion des versicherungstechnischen Ergebnisses (-15,1 Prozent) um 2,8 Prozent auf 395,3 Mio. Euro.

Die Summe aller Assets zu Buchwerten (Vermögenswerte ohne Depotforderungen, Kapitalanlagen der fondsgebundenen und indexgebundenen Lebensversicherung, Kapitalanlagen der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge, anteilige Zinsen) stieg auf 85 Mrd. Euro, was einem Zuwachs per Ende März 2014 von 0,26 Prozent im Vergleich zum Vorquartal entspricht. Die stillen Nettoreserven (Saldo aus stillen Reserven und stillen Lasten) zeigen Ende des abgelaufenen Quartals eine Zunahme zum Vorquartal um 12,88 Prozent auf 17,78 Mrd. Euro. Das entspricht einer Reservequote bei den Kapitalanlagen von 20,49 Prozent.

Die Kernaktienquote (Aktien notiert, Aktienfonds, Aktienrisiko in gemischten Fonds) fiel im 1. Quartal 2014 gegenüber dem Vorquartal von 3,55 Prozent auf 3,47 Prozent leicht. Die erweiterte Aktienquote (zusätzlich Aktien nicht notiert inklusive Beteiligungen, strukturierte Schuldverschreibungen ohne Kapitalgarantie und Darlehen ohne Kapitalgarantie) erhöhte sich auf 17,44 Prozent.
Das Finanzergebnis der Auslandstöchter österreichischer Gruppen belief sich in den ersten drei Monaten 2014 auf 212 Mio. Euro, das bedeutet eine Steigerung von 8,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Veranlagung aller Assets (17,46 Mrd. Euro) erfolgte zu rund 80 Prozent in Anleihen und Bargeld. Die Reservequote der Kapitalanlagen der Auslandstöchter betrug Ende März 2014 rund 3,3 Prozent.

Der gesamte Quartalsbericht unter beigefügtem Link. (vwh)

Link: FMA-Bericht der österreichischen Versicherungswirtschaft – Q1 2014

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