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ETFs funktionieren nur als Nischenprodukt

17.02.2016 – Mit ETFs macht man es sich zu einfach, kritisiert Christoph Baltzer in der neuen Ausgabe des Beratermagazins Value. Die börsengehandelten Indexfonds sind billig, einfach und transparent. Doch die Attraktivität trügt.

Manch ein US-Anleger wird den 24. August letzten Jahres nicht vergessen. An dem Tag rauschten die Kurse von ETFs plötzlich in den Keller. Dabei bilden sie doch einfach nur einen Index nach. Das Problem war mangelnde Marktliquidität. Die Verkäufer fanden nicht genug Käufer. Bei der Deutschen Börse hat man vorgesorgt und “Designated Sponsors” dazu verpflichtet, genug Liquidität zur Verfügung zu stellen. Ob das auch bei einer Panik funktioniert? Ein ETF auf einen bekannten Index ist da sicher die bessere Wahl.

Die ETFs profitieren davon, dass sie in einer Nische agieren, kritisiert Value-Chefredakteur Christoph Baltzer. Schätzungen zufolge werden nur drei Prozent der Fondsgelder passiv angelegt. Die surfen so mit, nicht viel anders als ungeimpfte Kinder in einer durchgeimpften Gesellschaft. Doch was passiert, wenn eines Tages eine kleine Schar von Indexspezialisten mit zig Billionen an Geldern hantieren? Das riecht nach Finanzkrise. Und zwar im ganz großen Stil. (vwh)

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