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Abschlussbereitschaft in der bAV lässt nach

23.03.2016 – bAV_vwhDas Interesse an der betrieblichen Altersversorgung lässt nach. Nur jeder neunte plant in den kommenden zwölf Monaten einen Abschluss. Laut bAV-Report von Yougov ist die Abschlussbereitschaft in den vergangenen zwei Jahren um sechs Prozentpunkte gesunken. “Nach wie vor fehlt es an Konzepten, bAV-Versorgungen auch über kleinere Unternehmen in die Fläche zu tragen”, erklärt Yougov-Vorstand Oliver Gaedeke.

“Dies könnte durchaus ein Thema für digitale Innovationen sein, um damit die Beratungs- und Betreuungseffizienz zu steigern und mehr Menschen in die betriebliche Altersvorsorge zu bringen”, sagt Oliver Gaedeke weiter.

Zwar ist das aktuelle Interesse an einer bAV unter den Arbeitnehmern ohne entsprechende Police mit 44 Prozent weiterhin hoch (2013: 49 Prozent), doch plant gegenwärtig nur jeder Neunte (11 Prozent) in den nächsten zwölf Monaten den Abschluss einer solchen Vorsorge.

Unter den Arbeitnehmern, die nicht über eine bAV verfügen, sich jedoch für eine solche interessieren, ist die Mehrheit (60 Prozent) bereit, Eigenleistungen für eine betriebliche Altersversorgung aufzubringen. Dies gilt etwas stärker für Männer, von denen knapp zwei Drittel (62 Prozent) bereit sind, einen monatlichen Beitrag zu zahlen. Bei Frauen sind das nur 58 Prozent.

Als größte Treiber für die Entscheidung eines bAV-Abschlusses sehen die Befragten ohne bAV-Vertag neben dem Zuschuss des Arbeitgebers (61 Prozent) die staatliche Förderung (60 Prozent). Ein unterschriftbereites, vorausgefülltes Angebot ist nur für ein Viertel (25 Prozent) ein Anreiz. (vwh/ku)

Bildquelle: vwh

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