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Einzelhandel sollte Produkte auch Online anbieten

12.08.2015 – Die Digitalisierung verändert den Einzelhandel. Immer mehr Käufer haben sich für ein bestimmtes Produkt entschieden, bevor sie überhaupt den Laden betreten. In Deutschland schaut die Mehrheit der Käufer zuerst auf einem digitalen Gerät nach Produktinformationen. Eine aktuelle Studie von Deloitte räumt nun mit fünf klassischen Mythern im digitalen Kundenverhältnis auf.

Mythos Nummer eins: “Kundenentscheidungen werden immer noch im Laden getroffen”. Im Gegenteil: 64 Prozent der Käufer nutzen bereits zuvor ein digitales Gerät für ihre Kaufentscheidung.

Mythos Nummer zwei: “Die Digitalisierung des Einzelhandels betrifft ausschließlich das Einkaufserlebnis im Web”. Im Gegenteil: 30 Prozent der Einkäufe werden laut Deloitte durch digitale Technologien beeinflusst.

Mythos Nummer drei: “Die Digitalisierung erfordert ein Umdenken hin zum Smartphone und Internet”. Vielmehr planen derzeit 44 Prozent der Konsumenten die Nutzung einer digitalen Geldbörse (Mobile Wallett).

Mythos Nummer vier: “Geschäfte verwandeln sich in digitale Ausstellungsräume”. Im Gegenteil: vier von fünf Kunden entscheiden sich während des Kaufs für ein Produkt, wenn sie ein mobiles Endgerät benutzen.

Mythos Nummer fünf: “Social Media verringert die Bereitschaft, Geld im Geschäft auszugeben”. Im Gegenteil: Kunden, die soziale Netzwerke nutzen, geben laut Studie mit einer dreieinhalb Mal höheren Wahrscheinlichkeit im Geschäft Geld aus.

Der E-Commerce in Deutschland liegt deutlich hinter dem stationären Handel zurück. Der klassische Einzelhandel kann aber laut Studie deutlich bessere Konversionsraten vorweisen, wenn Produkt- und Preisinformationen auch online verfügbar sind. (vwh/td)

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