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Einheitlicher bAV-Markt: Branche pocht auf Status Quo

03.08.2015 – Bernardino_Martin_StarlEiopa will einen einheitlichen bAV-Markt schaffen – das stößt auf Bedenken. Wegen der angespannten Lage an den Finanzmärkten scheint Eiopa-Präsident Gabriel Bernardino mit einem Stresstest für Pensionseinrichtungen jetzt eine schärfere Gangart gehen zu wollen. Sein Ziel: „Die Achtsamkeit auf die Risiken und Anfälligkeiten in der bAV zu erhöhen.“ Im Markt plädiert man fast unisono dafür, bloß nicht zu stark an dem nationalen Status Quo zu rütteln.

Selbst EU-Kommissar Jonathan Hill konstatiert dazu in Richtung Versicherungswirtschaft: „Ich werde die Empfehlungen Eiopas aufgrund ihres Gehalts bewerten. Ich möchte betonen, dass keine Entscheidungen in dieser Sache getroffen worden sind. Wir nehmen Ihre Anliegen sehr ernst.“

„Solvency II wäre eine ungerechtfertigte Belastung“, warnt Aba-Geschäftsführer Klaus Stiefermann vor einer Internationalisierung der betrieblichen Altersvorsorge. „Es müsste eine säulenspezifische Aufsicht geben, ein eigenes Regelwerk, nicht aber Solvency-II-like der Solvency-II-light.“

„Der grenzüberschreitende Wechsel der Arbeitnehmer spielt unseres Erachtens nur eine untergeordnete Rolle“, ist BVV-Vorstand Helmut Aden überzeugt. Britische und österreichische Vertreter pflichten diesen grundsätzlichen Bedenken bei. (vwh/ba)

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Report: Grenzen überschreiten. Positionen zum von der Eiopa geplanten einheitlichen bAV-Markt. Branche pocht auf Status Quo, in VW 8/15 (Einzelartikel, 3,81 Euro)

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