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Dürreversicherung wenig verbreitet

12.02.2016 – Dürreschäden werden für die Landwirte zu einem Problem. Im zurückliegenden Jahr sind die landwirtschaftlichen Einkommen um 35 Prozent gesunken, berichtet der Deutsche Bauernverband. Bei der Dürregefahr stehen die Versicherer in Deutschland erst noch am Anfang, schreibt Value in seiner neuen Ausgabe.

Die Ballungsgebiete im Osten Deutschlands und im Rheintal werden verstärkt durch Hitzewellen gefährdet sein, warnt das Umweltbundesamt. Die Anzahl der Hitzetage über 30 Grad könnte bis 2050 auf rund 15 bis 25 Tage pro Jahr ansteigen. Momentan sind es acht bis zwölf. Die Dürreversicherung ist in den letzten Jahren immer bedeutender geworden.

Allerdings stehen die Versicherer beim Thema Trockenheit noch ganz am Anfang. “Hier gilt es, die bestehenden Angebote weiterzuentwickeln“, erklärt Rainer Langner, Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Hagel in der neuen Value. Nicht umsonst habe die Agrarministerkonferenz den Bund aufgefordert, Dürreschäden infolge einer lang anhaltenden Trockenheit mit anderen Risiken in der Versicherungssteuer gleichzustellen.

In den USA sind die Landwirte über ein staatliches Versicherungsprogramm gegen Ernteausfälle versichert, an dem sich Rückversicherer beteiligen. Bei der großen Dürre im Sommer 2012 entstand ein Gesamtschaden von 20 Mrd. US-Dollar. 17 Mrd. US-Dollar waren versichert. (ba)

Ausführlich über den Strukturwandel in der Landwirtschaft und Private Public Partnerships als Lösungsansatz lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von des Beratermagazins Value.

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