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Digitalisierung freier Vermittler: “Ein bisschen Bipro” fördert nur den Frust

04.05.2015 – Brauch_SoftairVon Matthias Brauch, Softfair GmbH. Versicherer versetzen sich bei der Digitalisierung zu wenig in die Lage der Makler. So lange das nicht der Fall ist, wird er sich diesen neuen Prozessen verweigern. Dass die Policen schneller ausgestellt und Provisionen eher ausgezahlt werden, reichen als Argumente nicht aus. Die Schuld alleine beim Makler zu suchen, greift zu kurz.

Der eigene Vertrieb passt sich den Notwendigkeiten der Digitalisierung „par ordre du mufti“ an; der freie Vermittler aber wehrt sich. Eine wirkliche Erleichterung wäre eine sachgenaue und vollständige Rückmeldung sämtlicher Geschäftsvorfälle in die Systeme des Maklers. „Ein bisschen Bipro“ zu machen, indem man die zehn wichtigsten Geschäftsvorfälle elektronisch liefert, fördert nur den Frust auf Maklerseite.

Ein Reizthema für Versicherer und Pools sollte nicht ausgespart werden: es gibt keinen Grund, die Nutzung elektronischer Wege bei der Antragserstellung nicht zu incentivieren. (vwh/ku)

Bild: Matthias Brauch ist Geschäftsführer der Softfair GmbH. (Quelle: Softair)

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