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Digitaler Darwinismus

16.12.2015 – Versicherer hinken beim der Umsetzung der Bipro-Normen hinterher. “Sie tun sich nach wie vor schwer, Bipro-Normen mit den eigenen, veralteten Systemumgebungen zur Verfügung zu stellen”, kritisiert Assfinet-Geschäftsführer Marc Rindermann in der neuen Ausgabe von Value. Doch der Druck wächst. In Großbritannien und in Benelux ist der “digitale Darwinismus” schon im vollen Gange.

Mittlerweile werden die Bipro-Schnittstellen zu angeschlossenen Versicherern so intensiv genutzt, dass die noch nicht angeschlossenen Akteure drohen, ins Hintertreffen zu geraten, ist Marc Rindermann überzeugt. Er leitet Assfinet, die das beliebte Maklerverwaltungsprogramm AMS betreiben.

Die Hersteller von Maklerverwaltungsprogrammen arbeiten unter Hochdruck an der Schnittstellenprogrammierung nach Bipro. Aber alle 30 bis 40 derzeitigen Hersteller werden wohl den Sprung in die neue Bipro-Welt nicht schaffen, vor allem aus Investitionsgründen. “Der Markt wird anspruchsvoller und daher schrumpfen”, glaubt der Makler Thomas Billerbeck. Derzeit haben Assfinet, Lutronik, IWM ­FinanzOffice und blau direkt die aus Maklersicht wichtigen Normen 420 (Tarifierung, Angebot, Antrag – TAA), 430 (Übertragung für Dokumente, Vorgänge und GDV-Daten) und 440 (Externe ­Navigation in Versicherer-Portale) im Wesentlichen implementiert.

In Großbritannien, den Niederlanden und Belgien läuft die Interaktion der Marktteilnehmer fast ausschließlich über zentrale Plattformen. Selbst komplexes Gewerbegeschäft wird zwischen Makler und Versicherer voll digital abgewickelt, berichtet Value. (ba)

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Report. Hallo Versicherer, hier spricht Makler, in Value 6/15 (Einzelbeitrag)

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