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“Die Beratungslücke ist gewachsen”

31.03.2015 – Paul Stanfield _ LinkedIn“Von einem Beraterschwund kann keine Rede sein”, erklärt Paul Stanfield, Generalsekretär des europäischen Beraterverbandes FECIF. 2013 wurde in Großbritannien ein Provisionsverbot für Investmentfonds und Altersversorgung eingeführt. “Gerade einmal 6.000 Berater sind vom Markt verschwunden – die Mehrzahl davon waren übrigens Bankberater.”

Paul Stanfield verzeichnet immer noch 33.000 Berater. Allerdings stellt er im Interview mit dasinvestment.com fest: “Im Gegenzug wuchs aber die Beratungslücke.” Hier arbeiten die Regulierungsbehörden wohl an Richtlinien für simplified advice, um auch die Massenmärkte zu bedienen. Risiko-Lebensversicherungen indes gibt es auch in UK noch beim Provisionsvermittler.

Das Fazit von Stanfield: “Mit einem Satz: Gute Berater und reiche Kunden haben vom Provisionsverbot profitiert.”

Dass das britische Modell für Deutschland Vorbildcharakter haben könnte, bezweifelt er indes: “Der britische Finanzdienstleistungsmarkt ist viel reifer als der deutsche.” (vwh/ku)

Bild: Paul Stanfield, Generalsekretär des europäischen Beraterverbandes FECIF. (Quelle: LinkedIn)

Link: Paul Stanfield – „Von einem Beraterschwund kann keine Rede sein“ (Das Investment.com)

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