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Deutsche Fondsmanager im Höhenflug

15.07.2015 – Boerse_by_Thorben Wengert_pixelio.deErneutes Rekordjahr für deutsche Fondsgesellschaften. Die verwalteten Anlagegelder (Assets under Management) legten hierzulande um 15 Prozent auf den Rekordwert von 2,4 Billionen Euro zu, so das Ergebnis einer von McKinsey & Company durchgeführten Umfrage unter 300 Asset Manager in Europa, Asien, den USA und Lateinamerika, die rund 60% des weltweit verwalteten Vermögens repräsentieren.

Weltweit stiegen die “Assets under Management” sogar um mehr als ein Fünftel auf 57 Billionen Euro. “Die Fondsgesellschaften können nun aus einer Position der Stärke heraus die anstehenden Veränderungen in der Branche angehen”, sagt Philipp Koch, Direktor bei McKinsey & Company in München und einer der Autoren des internationalen Asset Management Survey mit dem Titel “New heights demand increasing agility”.

Auch deutsche Privatanleger griffen 2014 vermehrt zu Investmentfonds: Ihr Volumen stieg um 9 Prozent. Davon waren 6 Prozentpunkte auf Wertzuwächse durch Marktperformance zurückzuführen und 3 Prozentpunkte auf netto frisch angelegtes Kapital. Besonders beliebt waren ETF (Exchange Traded Funds). Die Anlagen der institutionellen Investoren in Fonds stiegen 2014 in Deutschland um 17,7 Prozent auf knapp 1,7 Billionen Euro.

Für die persönliche Bilanz der Asset Manager war es jedoch kein Rekordjahr. In Deutschland sank ihre Betriebsgewinnmarge von 19,6 auf 18,1 Basispunkte (das sind 0,181 Prozentpunkte vom investierten Vermögen). McKinsey-Direktor Philipp Koch: “Die Anbieter senken zwar ihre Kosten. Aber der Trend zu Indexfonds und anderen passiven Anlageprodukten zehrt an der Marge.” (vwh/dg)

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

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