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Der mündige Kunde verzichtet auf unnötige Regulierung

11.02.2015 – BeenkenDie Bayerische will das Vorurteil vom unmündigen Versicherungskunden widerlegt haben und warnt vor weiterer unnötiger Regulierung bei der Vermittlervergütung. „Eine deutliche Mehrheit der Verbraucher weiß: Versicherungsberatung ist nicht umsonst“, sagt Matthias Beenken, der eine entsprechende Studie betreut hat.

„Die Mehrheit der Kunden lassen sich keine Versicherungen aufschwatzen, sondern wägen genau ab und wünschen das Produkt ausdrücklich“, fasst Matthias Beenken, Mitglied im Creative Board des Marktforschungsinstitutes FGM die Ergebnisse seiner Untersuchung für die Bayerische zusammen.

Zentrales Ergebnis: 60 Prozent der Befragten wissen, dass die Vergütung eines Vermittlers in der Versicherungsprämie enthalten ist. 43 Prozent schätzen den Anteil der Vergütung korrekt ein, nur elf bzw neun Prozent über- bzw. unterschätzen hier die Summen.

Beenken: „Damit ist die These von Verbraucherschützern widerlegt, Kunden seien schlecht informiert und würden aus Unkenntnis der Kosten falsche oder unnötige Produkte wählen.“
Die überwältigende Mehrheit der Befragten ist sich der Wichtigkeit von Versicherungsschutz und geht sorgfältig bei der Auswahl von Policen vor. Vor allen Dingen für BU und Wohngebäude nimmt man sich Zeit. Den geringsten Aufwand beim Abschluss verwenden die Kunden bei Kfz- und Rechtsschutzversicherungen.

Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen sagt, dass Versicherte viel aufgeklärter sind, „als uns viele weismachen wollen“, und schlussfolgert dementsprechend: „Damit wird deutlich: Eine weitere Regulierung dieser Frage käme einer unnötigen Bevormundung gleich.“

Bild: Matthias Beenken, Lehrstuhlinhaber an der Fachhochschule Dortmund und FGM Marktforschungsinstitut. (Quelle: Fachhochschule Dortmund)

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